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© ABB (nur zu Illustrationszwecken) Analysen | 22 Juni 2018

China verbucht Rekordzuwachs bei Industrie-Robotern

Der Absatz von Industrie-Robotern ist weltweit weiter gewachsen. 2017 hat er die Rekordmarke von 380.550 Einheiten erreicht.
Damit hat der Absatz um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen - 2016 waren es noch 294.300 Einheiten. Den größten Zuwachs hat es in China gegeben. Dort wurde für Industrie-Roboter ein Plus von 58 Prozent verbucht. Einen leichteren Anstieg gab es in den USA mit 6 Prozent und in Deutschland mit 8 Prozent. Diese Zahlen gehen aus der Roboter-Weltstatistik 2018 hervor, die von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht worden ist.

Aufgeschlüsselt nach Branchen führt die Automobilindustrie die weltweite Nachfrage nach Industrie-Robotern weiterhin an: 2017 wurden in diesem Segment rund 125.200 Einheiten verkauft. Das bedeutet ein Wachstum von 21 Prozent. Die stärksten Wachstumsbranchen sind 2017 die Metallindustrie mit einem Plus von 54 Prozent, die Elektro-Elektronikindustrie mit einem Plus von 27 Prozent sowie die Nahrungsmittelindustrie mit einem Plus von 19 Prozent.

Wie weiter aus der Studie hervorgeht, weist Asien die stärksten Einzelmärkte vor: China installierte 2017 insgesamt rund 138.000 Industrieroboter, gefolgt von Südkorea mit rund 40.000 Einheiten und Japan mit rund 38.000 Einheiten. Im amerikanischen Markt sind die USA mit rund 33.000 verkauften Industrie-Robotern der größte Einzelmarkt. Deutschland führt mit 22.000 verkauften Einheiten die Liste in Europa an.

Der Absatz von Industrierobotern setze sich weltweit mit beeindruckendem Tempo fort, so Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. Schlüsseltrends wie die Digitalisierung, Vereinfachung und Mensch-Roboter-Kollaboration würden die Zukunft entscheidend prägen und die rasante Entwicklung weiter vorantreiben, so Tsuda weiter.
Roboter würden neue Fähigkeiten durch Lernprozesse erwerben. Gleichzeitig arbeite die Branche daran, den Umgang mit Robotern zu vereinfachen. So sollen Industrie-Roboter künftig mit intuitiven Verfahren einfacher und schneller zu programmieren sein. Ein wichtiger Punkt für klein- und mittelständische Unternehmen, die damit Automation ohne besonders erfahrenes Fachpersonal einführen könnten, heißt es abschließend in der Studie.

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2018.09.19 10:20 V10.9.5-2