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Elektronikproduktion | 09 Juli 2007

Neuer Siemens-Chef will Konzern rasch umbauen

Der neue Siemens-Chef Peter Löscher will die Strukturen des Siemens-Konzerns ändern und dadurch das Unternehmen transparenter, weniger komplex, schneller und effizienter machen.
"In diesem Sinne wird sich der Zentralvorstand die Aufstellung der Bereiche, der Regionalgesellschaften und die Aufgaben der Zentrale genau ansehen", erklärte Löscher. "Im Herbst werde ich dem Aufsichtsrat unsere Schlussfolgerungen vorstellen, mit den Zielen: klare Verantwortungsstränge, hohe Transparenz und hohes Tempo."

Die generelle Konzernstrategie und das Renditeprogramm "Fit for 2010" w√ľrden fortgesetzt, k√ľndigte L√∂scher an, und das Gesch√§ftsportfolio solle "weiter fokussiert und gest√§rkt werden". Bislang gliedert sich Siemens in den Zentralvorstand, den etwas gr√∂√üeren Vorstand der Siemens AG, ein halbes Dutzend Zentralstellen, zehn Gesch√§ftsbereiche und etliche Regional- und Landesgesellschaften.

In seinen ersten 100 Tagen will sich L√∂scher vor allem auf die Themen F√ľhrungskultur, Organisationsstruktur, Wachstumsm√§rkte, Innovationskraft, Gesch√§ftsportfolio und Korruptionsbek√§mpfung konzentrieren. Als obersten Korruptionsbek√§mpfer werde er einen international erfahrenen Experten als Nachfolger des Ex-Staatsanwalts Daniel Noa berufen, k√ľndigte L√∂scher an.

Eine Entscheidung √ľber die Zukunft der Autozuliefersparte VDO werde noch im Sommer fallen, k√ľndigte L√∂scher an. Der neue Siemens-Chef zeigte sich offen gegen√ľber Kaufinteressen f√ľr den Bereich. Zwar treibe das Unternehmen wie geplant den B√∂rsengang von VDO voran. Allerdings werde der Vorstand verbindliche √úbernahmeangebote gem√§√ü den Aktion√§rsinteressen pr√ľfen, sagte L√∂scher.
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