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Elektronikproduktion | 19 Juni 2007

Spatenstich für neues Solarmodul-Werk in Sachsen

Zum Spatenstich f√ľr das europ√§ische Stammwerk der Signet Solar Inc. haben sich Investoren und Vertreter aus Wirtschaft und Politik in Mochau, Region Dresden, getroffen. Der kalifornische Solarmodulhersteller hatte k√ľrzlich angek√ľndigt, ein zentrales Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie eine erste europ√§ische Fertigungslinie zu er√∂ffnen.
Das Unternehmen wird 50 Mio. EUR. in die Produktion investieren, die Mitte 2008 den Betrieb startet. Signet Solar Inc. plant, 130 Mitarbeiter zu besch√§ftigen. In der Fertigungsst√§tte werden D√ľnnschicht-Solarmodule, die Sonnenlicht in Elektrizit√§t umwandeln, entwickelt und produziert. Signet Solar erwartet, mit seinen Produkten das Ziel der "Grid Parity" innerhalb der n√§chsten f√ľnf Jahre zu erreichen. "Grid Parity" bedeutet Kostengleichheit der aus Solarenergie gewonnenen Elektrizit√§t im Verh√§ltnis zu konventionell erzeugtem Strom. Die Investition ist ein weiterer Erfolg f√ľr die ostdeutsche Region, die als "Silicon Saxony" bekannt ist. Bisher haben sich hier 250 Firmen mit insgesamt 17.000 Mitarbeitern in den Bereichen Halbleiter, Elektrotechnik und Mikrosysteme angesiedelt. Der Gesamtumsatz bel√§uft sich auf 3 Mrd. Euro j√§hrlich. Invest in Germany, die Standortmarketinggesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, hat Signet Solar w√§hrend des Investitionsentscheidungsprozesses betreut und auf die besonderen Standortvorteile der Region hingewiesen. Vor allem die Tatsache, dass der Hauptlieferant des Unternehmens, die in den USA ans√§ssige Applied Material Inc., eine Fertigungsst√§tte in der Region hat, spielte bei der Standortwahl eine wichtige Rolle. Weitere entscheidende Faktoren waren die Unterst√ľtzung durch das Land Sachsen sowie der geringe b√ľrokratische Aufwand im Ansiedlungsprozess.
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