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Elektronikproduktion | 14 Juni 2007

Cromme: Kein Umbau im Hauruck-Verfahren

Der Siemens Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme will den Besch├Ąftigten des Elektrokonzerns die Angst vor radikalen Einschnitten im Zuge des Konzern-Umbaus nehmen. Berichte ├╝ber angeblich geplante Umstrukturierungen in Zentrale und Vorstand des Unternehmens bezeichnete er als wildeste Spekulationen.
Wandel sei zwar etwas v├Âllig Normales in jeder Organisation, "aber im Hauruck-Verfahren geht niemand an gewachsene Strukturen", sagte er. Die Zentrale, Bereiche und Regionen mit hunderttausenden Mitarbeitern und F├╝hrungskr├Ąften weltweit seien die Strukturen, "die Siemens stark machen". Die Ereignisse der vergangenen Monate wie die Siemens-Schmiergeldaff├Ąre und die tiefe F├╝hrungskrise mit dem R├╝ckzug seines Vorg├Ąngers Heinrich von Pierer und von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld h├Ątten "Spuren und tiefe Eindr├╝cke" hinterlassen, r├Ąumte Cromme ein. Er verstehe auch, wenn es nach wie vor Verunsicherung gebe. "Doch leider ist offensichtlich, dass es bei Siemens eine Vergangenheit aufzuarbeiten gibt, in der es inakzeptable Vorkommnisse und Fehlentwicklungen gegeben hat." Es sei daher "essenziell, dass diese Aufarbeitung ├╝berzeugend, effektiv, glaubw├╝rdig und konsequent erfolgt und von jedem Unternehmensangeh├Ârigen voll mitgetragen wird."
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