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© Skypixel Dreamstime.com Analysen | 06 September 2017

VDMA mahnt zu Tempo in den Brexit-Verhandlungen

Nach dem enttäuschenden Ergebnis der aktuellen Verhandlungsrunde sorgt sich der VDMA um ein dringend nötiges Abkommen zwischen der EU und der Vereinigten Königreich.
Mit zunehmender Sorge reagiert der Maschinenbau auf die schleppenden Verhandlungen √ľber den EU-Austritt Gro√übritanniens. Nach dem entt√§uschenden Ergebnis der aktuellen Verhandlungsrunde sieht der VDMA einen immensen Zeitdruck, um vor dem Brexit im M√§rz 2019 ein Abkommen √ľber die k√ľnftigen Beziehungen zwischen der EU und der Vereinigten K√∂nigreich zu treffen. Der Verband warnt, dass ein harter Brexit den Handel mit Gro√übritannien deutlich beeintr√§chtigen w√ľrde.

‚ÄěDie deutlichen Differenzen √ľber die Details des Austritts Gro√übritanniens sind besorgniserregend f√ľr die Industrie“, sagt Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office. ‚ÄěDerzeit scheint unrealistisch, dass zeitnah mit den Gespr√§chen √ľber ein Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten K√∂nigreich begonnen werden kann. Bei allem Verst√§ndnis f√ľr die Komplexit√§t der Verhandlungen muss das Tempo deutlich angezogen werden. Wenn bis M√§rz 2019 nicht wesentliche Handelsfragen gekl√§rt sind, werden die B√ľrger und die Unternehmen die Leidtragenden sein.“

"Die deutlichen Differenzen √ľber die Details des Austritts Gro√übritanniens sind besorgniserregend f√ľr die Industrie"
Der VDMA hat mehrfach darauf hingewiesen, dass in den Gespr√§chen zwar der Erhalt der EU und des Binnenmarktes Priorit√§t haben, aber dringend ein Abkommen √ľber die k√ľnftigen Beziehungen zu Gro√übritannien ben√∂tigt wird. Der Verband hat in einem ausf√ľhrlichen Positionspapier die wichtigsten Punkte des Maschinenbaus zusammengetragen. Im vergangenen Jahr war Gro√übritannien mit einem Exportvolumen von 7,4 Milliarden Euro viertwichtigster Exportmarkt des deutschen Maschinenbaus.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2