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Elektronikproduktion | 25 Mai 2007

Siemens droht Milliardenstrafe in USA

Wegen der Schmiergeldaffäre drohen Siemens nach Einschätzung des Korruptionsermittlers Wolfgang Schaupensteiner in den USA harte Sanktionen.
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters rechnet der Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner damit, dass Siemens von der US-Börsenaufsicht SEC eine Strafe in Milliardenhöhe droht.

Sowohl das US-Justizministerium als auch die Securities and Exchange Comission (SEC) haben ihre informellen Ermittlungen gegen Siemens mittlerweile in offizielle Untersuchungen ausgeweitet. Ein Siemens-Sprecher verwies lediglich auf fr√ľhere Aussagen, wonach Strafen nicht auszuschlie√üen seien. Nach wie vor seien aber keine R√ľckstellungen gebildet worden, weil sich zum jetzigen Zeitpunkt die H√∂he m√∂glicher Belastungen nicht absch√§tzen lassen.

W√§hrend die Staatsanwaltschaft wegen der Korruptionsaff√§re Geldstr√∂me von 200 Millionen Euro pr√ľft, betrachtet Siemens 420 Millionen als kritisch und in Medien wird √ľber Milliardenbetr√§ge spekuliert. Die Ermittler gehen unter anderem davon aus, dass das Geld von Ex-Mitarbeitern und deren Komplizen aus der Firmenkasse abgezweigt und als Schmiergeld im Ausland verwendet wurde. √úber die Vorg√§nge stolperten bereits mehrere Manager auch aus Vorstand und Aufsichtsrat.
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