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Elektronikproduktion | 21 Mai 2007

Fujitsu-Siemens bekennt sich zum Produktionsstandort Deutschland

Der größte europäische PC-Hersteller Fujitsu-Siemens Computers (FSC) hat sich in einer von der Nachrichtenagentur Reuters organisierten Branchenkonferenz gegen eine Verlagerung der Produktion aus Deutschland in Billiglohnländer ausgesprochen.
Laut Marketing-Chefin Barbara Sch√§dler w√ľrden die im Falle einer Verlagerung erzielten Lohneinsparungen wieder durch h√∂here Transportkosten verloren gehen.
"Unsere Arbeitskosten liegen derzeit bei unter zehn Euro pro Kiste. Die Transportkosten w√§ren dagegen zehn bis zw√∂lf Euro", erl√§uterte sie. Hinzu k√§me der Preisverlust f√ľr die Computer in den vier Wochen, die eine Schiffsladung von Asien nach Europa ben√∂tige. Au√üerdem m√ľsse der Konzern nah bei den Kunden sein, um optimal auf deren Bed√ľrfnisse zu reagieren.
FSC produziert seine PCs fast ausschließlich in Deutschland, die meisten Kunden hat das Unternehmen in Europa. In Zukunft will das Joint-Venture des Siemens-Konzerns mit dem japanischen Konglomerat Fujitsu verstärkt auf Design setzen und die Popularität seiner Marke ausbauen.
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