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Elektronikproduktion | 16 Mai 2007

Q-Cells hebt Jahresprognose an und erweitert Produktionsvolumen

Die Q-Cells AG, der weltweit zweitgrĂ¶ĂŸte Solarzellenhersteller, konnte seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 auf 78,0 Megawattpeak (MWp) (Vorjahreszeitraum: 53,7 MWp) steigern.
Dies entspricht einem Zuwachs von rd. 45 % gegenĂŒber dem ersten Quartal 2006. Der Umsatz erhöhte sich um 43 % auf 163,5 Mio. Euro (114,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte trotz gestiegener Materialeinkaufs- sowie gesunkener Verkaufspreise zum Beginn des Jahres aufgrund technologischer Verbesserungen und weiterer Kostensenkungen um 37 % auf 36,2 Mio. Euro (26,5 Mio. Euro) gesteigert werden.

Der PeriodenĂŒberschuss fĂŒr das erste Quartal (nach Minderheitenanteilen) belief sich ohne BerĂŒcksichtigung des Anteiles an der REC Renewable Energy Corporation ASA auf 23,8 Mio. Euro (17,0 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 40 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Erstmalig wurde nach dem Erwerb des 17,9 %-igen Anteils an der REC, dem weltgrĂ¶ĂŸten Hersteller von Silizium und Siliziumwafer fĂŒr die Solarzellenproduktion, der anteilige Gewinn in das Ergebnis der Q-Cells AG einbezogen. Dadurch erhöht sich der PeriodenĂŒberschuss um 7 Mio. Euro. Ein zusĂ€tzlicher positiver Ergebniseffekt von 2,9 Mio. Euro ergibt sich aus der Neubewertung der Put-Optionen fĂŒr die REC-Aktien gegenĂŒber der Orkla AS. Insgesamt belĂ€uft sich der PeriodenĂŒberschuss somit auf 33,7 Mio. Euro (+99 %). Ohne BerĂŒcksichtigung der Put-Optionen ergibt sich ein Überschuss fĂŒr das erste Quartal von 30,8 Mio. Euro (+81 %).

Die Exportquote konnte im Zuge der weiteren Internationalisierung auf 57,6 % gesteigert werden.

Das Eigenkapital der Q-Cells AG betrĂ€gt nach der Kapitalerhöhung sowie der Begebung der Wandelanleihe im Februar des Jahres 2007 rd. 1,7 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote betrĂ€gt 73 %. Damit hat die Q-Cells AG eine solide Basis fĂŒr die Finanzierung des weiteren Wachstums geschaffen.

Auf der Basis der Zahlen fĂŒr das 1. Quartal 2007, der aktuellen vertraglichen Absicherung mit Silizium und Siliziumwafern sowie den neuen KonsensschĂ€tzungen fĂŒr den JahresĂŒberschuss von REC hebt das Unternehmen die Prognose fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2007 an. Das Produktionsvolumen soll auf ca. 360 MWp (im Vj. 253,7 MWp) gesteigert werden. Bislang ist das Unternehmen von einem Produktionsvolumen von 340 MWp ausgegangen. Dementsprechend erwartet die Q-Cells AG fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2007 einen Umsatz von ca. 750 Mio. Euro (bislang 705 Mio. Euro). Im KerngeschĂ€ft wird ein JahresĂŒberschuss von mindestens 120 Mio. Euro erwartet (bisheriger Ausblick mindestens 115 Mio. Euro). DarĂŒber hinaus werden die Anlaufkosten der neuen Technologien sowie das einmalige Ergebnis aus SiliziumverkĂ€ufen voraussichtlich zu saldierten Aufwendungen von ca. 10 Mio. Euro fĂŒhren. Das anteilige Ergebnis der REC auf Basis der derzeitigen KonsensschĂ€tzungen belĂ€uft sich auf ca. 40 Mio. Euro, so dass die Q-Cells AG ohne BerĂŒcksichtigung der Ergebnisauswirkung der Put-Optionen mit einem Jahresergebnis von mindestens 150 Mio. Euro rechnet.

Um das weitere schnelle Wachstum zu gewĂ€hrleisten, beschleunigt die Q-Cells AG die Erweiterung ihrer ProduktionskapazitĂ€ten. Die Produktionslinie V, die in KĂŒrze ersten Funktionstests unterzogen wird, soll bis Mitte 2008 eine ProduktionskapazitĂ€t von 240 MWp erreichen (entspricht einer NominalkapazitĂ€t von 300 MWp; bislang geplant waren 180 MWp ProduktionskapazitĂ€t/225 MWp nominal). Die in Planung befindliche Linie VI soll bis Ende 2008 mit einer ProduktionskapazitĂ€t von 300 MWp errichtet werden (nominal 375 MWp). Die bisherigen Planungen gingen von 240 MWp ProduktionskapazitĂ€t aus. Damit wird die Q-Cells AG zum Jahresende 2008 im KerngeschĂ€ft ĂŒber eine ProduktionskapazitĂ€t von insgesamt 876 MWp verfĂŒgen (nominal 1,1 Gigawattpeak).
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