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© ra2studio dreamstime.com Analysen | 19 Dezember 2016

Preise für SSDs und EMMCs steigen mit mehr als 10%

Der globale Mangel an NAND Flash hat im 4Q/2016 seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Hohe Verkaufszahlen bei Smartphones, eine wachsende Nachfrage bei SSDs und eine Erweiterung der durchschnittlichen Speicherdichte bei eMMCs und eMCPs tragen zu diesem Mangel bei.
Die Preise f√ľr verschiedene NAND Flash-Produkte haben f√ľr dieses Jahr ihren H√∂hepunkt erreicht. Der Markt erwartet eine Unterversorgung, welche sich voraussichtlich bis ins erste Quartal 2017 fortsetzen wird. Zwischen dem diesj√§hrigen vierten Quartal und dem ersten Quartal des kommenden Jahres werden die Lieferpreise bei Enterprise und Client SSDs mit mehr als zehn Prozent ansteigen. Bei eMMCs und UFSs wird ein noch h√∂herer Anstieg bei den Lieferpreisen vorausgesagt, schreibt der Marktforscher Trendforce.

Die Marktbefragung f√ľr das vierte Quartal zeigt, dass die Preise bei NAND Flash-Chips und Wafern in diesem Jahr neue H√∂hen erreicht haben. Auf den Kontraktb√∂rsen haben eMMC und UFS sequenzielle Preiserh√∂hungen von 9 ~ 13 Prozent erlebt, w√§hrend sich die Preise f√ľr Enterprise und Client SSDs sequenziell ebenfalls um 5 ~ 10 Prozent erh√∂ht haben.

Der Gesamtpreisanstieg im NAND-Flash-Markt seit dem zweiten Quartal ist enorm. Folglich haben Markenhersteller und Einzelh√§ndler ihre Preise erh√∂ht. Gleichzeitig wird es immer schwieriger die Herstellungskosten f√ľr PCs und Smartphones zu kalkulieren; die Preise f√ľr mobile und PC-Speicherkomponenten steigen stetig weiter. Insgesamt sind Markenhersteller bei NAND-Flash auf weiterhin anhaltende Preiserh√∂hungen im ersten Quartal 2017 vorbereitet.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1