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© aydindurdu dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 September 2016

BASF richtet Caprolactam-Produktion in Europa neu aus

BASF richtet ihre Caprolactam-Produktion in Europa neu aus und reduziert schrittweise die Kapazität über die nächsten 18 Monate um 100.000 Tonnen auf 400.000 Jahrestonnen.

In Ludwigshafen werden Teile der Caprolactam-Produktion sowie Anlagen für die Vorprodukte Anolon und Oleum geschlossen. Caprolactam ist Ausgangsprodukt für den Kunststoff Polyamid 6. Die Polyamid 6-Wertschöpfungskette ist in den Verbund integriert und reicht von Vorprodukten wie Ammoniak bis hin zu technischen Kunststoffen, die beispielsweise im wachsenden Geschäft mit der Automobil- und Elektroindustrie zum Einsatz kommen. Ziel der Maßnahme ist es, die Polyamid 6-Wertschöpfungskette von BASF in einem schwierigen Marktumfeld weiter zu stärken. „Mit der gestrafften Produktionsstruktur werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern“, erklärt Joachim Queisser, Leiter der europäischen Geschäftseinheit Polyamide und Vorprodukte bei BASF. „Gleichzeitig schaffen wir die Möglichkeit, unsere Kapazitäten flexibler zu steuern. So können wir uns noch besser auf veränderte Marktbedingungen einstellen.“ Die Maßnahmen betreffen in Ludwigshafen rund 80 Mitarbeiter, denen neue Arbeitsplätze am Standort angeboten werden.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1