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© LPKF Leiterplatten | 16 August 2016

LPKF mit anhaltender Schwäche im LDS-Geschäft

Die Geschäftsentwicklung der LPKF Laser & Electronics AG hat im zweiten Quartal 2016 deutlich angezogen. Der Umsatz lag knapp 20 Prozent über dem Vorjahresquartal, das operative Ergebnis (EBIT) war mit 0,7 Millionen Euro positiv.
Aufgrund des sehr schwachen ersten Quartals blieben Umsatz und Ergebnis nach sechs Monaten noch unter den Vorjahreswerten. Der Umsatz im ersten Halbjahr erreichte knapp 40 Millionen Euro, das EBIT belief sich auf -3,7 Millionen Euro.

Der Auftragseingang erreichte im ersten Halbjahr knapp 60 Millionen Euro und lag damit knapp 40 % über dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand lag am Stichtag um mehr als 80 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Book-to-bill-Rate erreichte einen Wert von 1,5.

Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte im ersten Halbjahr das Geschäft mit Lasersystemen zum Kunststoffschweißen. Das Solargeschäft trug mit einem Großauftrag in Höhe von 17 Millionen Euro in erster Linie zum Auftragseingang im zweiten Quartal bei. Die beiden anderen Segmente lagen im ersten Halbjahr noch unter den Erwartungen.

Das angekündigte Programm zum Kostensparen kam im zweiten Quartal gut vo-ran. Der avisierte Abbau von 100 Vollzeitstellen läuft planmäßig. Bis Mitte August wurde eine Reduktion der Kapazitäten um 86 Vollzeitstellen im Konzern vertraglich vereinbart. Der Vorstand sieht sich damit auf einem guten Weg, den Break-even-Punkt für das Jahr 2017 auf unter 90 Millionen Euro zu senken.

„Trotz der anhaltenden Schwäche im LDS-Geschäft haben wir im zweiten Quartal einen deutlichen Schritt nach vorne geschafft“, sagt Dr. Ingo Bretthauer, CEO der LPKF AG. „Sowohl die Umsatzentwicklung als auch die Maßnahmen zur Kosten-senkung laufen planmäßig. Wir sind zuversichtlich, unsere Ziele für 2016 an beiden Fronten erreichen zu können.“

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet der Vorstand bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur einen Umsatz von 90 - 110 Millionen Euro und eine EBIT-Marge zwischen - 3 Prozent und + 6 Prozent. Darin enthalten sind geschätzte Restrukturierungsaufwendungen von ca. 2 Millionen Euro. Für 2017 rechnet der Vorstand mit anziehenden Umsätzen und einem deutlich positiven Ergebnis.

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2018.09.21 11:51 V11.0.0-2