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Elektronikproduktion | 02 Mai 2007

ABB erhöht Konzerngewinn um 163 Prozent

Der Gewinn von ABB wuchs im ersten Quartal 2007 gegenĂŒber dem Vorjahreswert um 163 Prozent auf USD 537 Mio. Die Steigerung ist hauptsĂ€chlich auf die anhaltend gute Nachfragesituation und weitere operative Verbesserungen zurĂŒckzufĂŒhren.
Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte gegenĂŒber der Vorjahresperiode um 67 Prozent zu und verbesserte sich auf USD 822 Mio. Die EBIT-Marge (EBIT in Prozenten des Umsatzes) erhöhte sich von 9,6 Prozent auf die Rekordmarke von 13,2 Prozent.

Die AuftrĂ€ge verzeichneten einen Zuwachs von 26 Prozent (20 Prozent in LokalwĂ€hrungen). Die anhaltend starke Nachfrage wurde vor allem von drei globalen Herausforderungen gestĂŒtzt: Die Sicherung einer zuverlĂ€ssigen Stromversorgung, sowie die Steigerung von Energieeffizienz und ProduktivitĂ€t in der Industrie. Der Umsatz erhöhte sich bedingt durch den hohen Produktabsatz im Quartal und die Umsetzung von AuftrĂ€gen aus dem umfassenden Auftragsbestand um 21 Prozent (15 Prozent in LokalwĂ€hrungen) auf USD 6,2 Milliarden.

Nicht enthalten in diesen Zahlen ist der Umsatz von ABB Lummus Global in Höhe von USD 237 Mio. (erstes Quartal 2006: USD 208 Mio.), da dieses GeschĂ€ft im ersten Quartal unter nicht weitergefĂŒhrte AktivitĂ€ten umklassifiziert wurde.

„Unsere operativen Verbesserungen und die globale PrĂ€senz zahlen sich aus“, sagte Fred Kindle, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. „ABB ist fĂŒr die weltweit starke Nachfrage nach Lösungen fĂŒr eine zuverlĂ€ssige Stromversorgung, gesteigerte ProduktivitĂ€t und verbesserte Energieeffizienz hervorragend aufgestellt. Alle fĂŒnf Divisionen und alle Regionen haben zu unserem sehr guten Start ins Jahr 2007 beigetragen. Die Entwicklung in Europa war besonders erfreulich.“


Der starke Auftragszuwachs im ersten Quartal ist vor allem auf die weiterhin rege weltweite Nachfrage nach Produkten zur Verbesserung der Strominfrastruktur zurĂŒckzufĂŒhren. Der Auftragseingang in den Divisionen Energietechnikprodukte und Energietechniksysteme erhöhte sich gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um 41 Prozent bzw. 38 Prozent (35 und 30 Prozent in LokalwĂ€hrungen), wobei Transformatoren und Unterstationen besonders gefragt waren.

Auch die IndustriemĂ€rkte haben sich im ersten Quartal weiterhin als sehr robust erwiesen und profitierten vor allem von der Nachfrage aus der Metall- und Schiffbauindustrie. Das fĂŒhrte in der Division Automationsprodukte zu einem Auftragszuwachs von 24 Prozent (16 Prozent in LokalwĂ€hrungen). Gefragt waren hier insbesondere energiesparende Motoren und Antriebe. Die Division Prozessautomation verzeichnete ein moderates Auftragswachstum (konstant in LokalwĂ€hrungen), was mit dem Zeitpunkt des Eingangs von GrossauftrĂ€gen vor allem in der Öl- und Gasindustrie zusammenhĂ€ngt. Die Division Robotik erhöhte dank der starken Nachfrage ausserhalb des Automobilsektors ihren Auftragseingang.

Regional betrachtet stieg der Auftragseingang in Europa um 31 Prozent (20 Prozent in LokalwĂ€hrungen). Dies beruht auf Investitionen in die Strominfrastruktur sowie der allgemein gĂŒnstigen Konjunkturlage. Deutschland, Spanien, Italien und Russland wiesen dabei das stĂ€rkste Auftragsplus aus. In Nord- und SĂŒdamerika stieg das Auftragswachstum aufgrund der positiven Marktlage und eines starken Energiesektors um 25 Prozent (24 Prozent in LokalwĂ€hrungen), angefĂŒhrt von den USA und Brasilien.

In Asien legten die AuftrĂ€ge um 22 Prozent zu (18 Prozent in LokalwĂ€hrungen), massgeblich bedingt durch die rasante wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien. Der hohe Ölpreis trieb die Nachfrage im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika an - hier verzeichneten die AuftrĂ€ge einen Zuwachs von 16 Prozent (14 Prozent in LokalwĂ€hrungen).

Die GrossauftrĂ€ge (ĂŒber USD 15 Mio.) nahmen im ersten Quartal um 36 Prozent zu (32 Prozent in LokalwĂ€hrungen), BasisauftrĂ€ge (unter USD 15 Mio.) um 25 Prozent (18 Prozent in LokalwĂ€hrungen). Dabei machten die GrossauftrĂ€ge im ersten Quartal 2007 13 Prozent der gesamten AuftrĂ€ge aus und lagen damit prozentual leicht ĂŒber dem Wert des Vorjahresquartals, jedoch unter dem aussergewöhnlich hohen Niveau des vierten Quartals 2006. Ende MĂ€rz 2007 lag der Auftragsbestand um USD 5,4 Mrd. oder um 41 Prozent höher (34 Prozent in LokalwĂ€hrungen) als im Vorjahresquartal. Der Auftragsbestand lag somit um USD 2,6 Mrd. (16 Prozent in USD und LokalwĂ€hrungen) höher als Ende 2006.

Das Umsatzwachstum von 21 Prozent (15 Prozent in LokalwĂ€hrungen) ist in erster Linie auf den starken Absatz in den ProduktgeschĂ€ften und auf die AusfĂŒhrung von AuftrĂ€gen aus dem Bestand zurĂŒckzufĂŒhren.

Alle Divisionen haben ihren EBIT und ihre EBIT-Marge im ersten Quartal 2007 verbessert, vor allem dank höherer Volumen, einer gesteigerten KapazitĂ€tsauslastung und der verbesserten Auswahl und AusfĂŒhrung von Grossprojekten. Weitere Faktoren fĂŒr die Steigerung von EBIT und EBIT-Marge waren das effizientere Beschaffungsmanagement und die Erhöhung der Produktions- und Engineering-KapazitĂ€ten in LĂ€ndern mit gĂŒnstigen Kostenstrukturen. Ausserdem begĂŒnstigten niedrigere Umstrukturierungskosten und andere Aufwendungen wie zum Beispiel im TransformatorengeschĂ€ft die positive EBIT Entwicklung.
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