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Allgemein | 19 April 2007

VDE-Studie: Deutschland Top-Standort für Elektroingenieure

Kaum eine Berufsgruppe blickt laut VDE derzeit so optimistisch in die Zukunft wie die Elektroingenieure. H√§nderingend von der Industrie gesucht, stehen ihnen derzeit allein im Internet √ľber 7.000 Stellenangebote zur Verf√ľgung.
So das aktuelle VDE-JobBarometer, eine von VDE und worldwidejobs.de ermittelte Auswertung von Online-Stellenangeboten von 1.000 Technologie-Unternehmen. Das sind 21 Prozent mehr Stellen als noch vor einem Jahr. Damit richten sich rund 25 Prozent (7.170) aller Stellenangebote (27.180) auf diesen Firmen-Homepages an Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik. Unter Elektrotechnikern liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei nur vier Prozent. "Der Arbeitsmarkt zieht an. Wir merken ganz deutlich seit Mitte Januar, dass die Unternehmen verstärkt auf ihren Websites Stellenanzeigen ausschrieben," konstatiert Andreas Werner von worldwidejobs.de.

Die diesj√§hrigen circa 9.600 Absolventen in diesem Bereich werden daher den Fachkr√§fte-Bedarf der Wirtschaft erneut nicht decken k√∂nnen. Nach Prognosen des VDE bel√§uft sich der j√§hrliche Bedarf an Elektroingenieuren auf deutlich √ľber 10.000. Jedes zweite Unternehmen bef√ľrchtet, dass sie ihren Bedarf an Elektroingenieuren zuk√ľnftig nicht mehr ausreichend decken k√∂nnen, so ein Ergebnis des VDE-Innovationsmonitors 2007. Und das, obwohl im internationalen Vergleich attraktive Konditionen geboten werden. 80 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen halten die beruflichen Perspektiven von Elektroingenieuren f√ľr besser als die von BWL- und Jura-Absolventen.

Drei Viertel der Young Professionals im VDE schrieben weniger als zehn Bewerbungen, um ihre Stelle antreten zu können. Über die Hälfte hatten bereits nach nur ein oder zwei Vorstellungsgesprächen ihren Berufseinstieg geschafft. Nach VDE-Erhebungen steigen Absolventen der Elektro- und Informationstechnik mit durchschnittlich 41.000 Euro ein. Nähere Informationen zum VDE unter www.vde.com.
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