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Elektronikproduktion | 03 April 2007

Lintec schließt 2006 mit Verlust ab

Der Computerhersteller und IT-Dienstleister Lintec aus Taucha bei Leipzig hat seine Umsatz- und Ertragsziele 2006 verfehlt und das Geschäftsjahr mit einem Verlust von etwa 3,3 Millionen Euro abgeschlossen (2005: –1,8 Millionen).
Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete Lintec ein Minus von rund 2,8 Millionen Euro (2005: –1,6 Millionen). Der Konzernumsatz lag bei etwa 10 Millionen Euro und damit über dem Vorjahreswert von 7,6 Millionen.

Nach Angaben von Lintec habe sich der Bereich Dienstleistungen befriedigend entwickelt, wogegen im Bereich Handel keines der geplanten Ziele erreicht worden sein. Auch die operativen Personal- und Marketingmaßnahmen und Investitionen hätten nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt. Als Folge der Finanzkrise 2005 und der Verluste in 2006 teilte Lintec mit, dass bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2006 festgestellt wurde, dass ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals zum 31. Dezember 2006 besteht. Die Unterschreitung sei jedoch in den ersten Monaten durch Übernahme von chiliGREEN sowie durch den Verkauf der Firmenimmobile in Taucha behoben worden.

Mit der Übernahme von chiliGREEN und der vollständigen Entschuldung von Lintec durch den Immobilienverkauf seien nun aber die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung im Jahr 2007 geschaffen worden.

Nach erfolgter Übernahme der Geschäftsanteile der chiliGREEN GmbH, Linz, hat der Aufsichtsrat der LINTEC AG Herrn Gerald Wirtl, Linz, zum weiteren Vorstandsmitglied bestellt. Zudem vermeldet das Management der LINTEC AG den anschließend erfolgten Rücktritt der Aufsichtsratsmitglieder Markus Kleffner und Roald Muspach. Beide Vorgänge sind im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der LINTEC AG nach der Zusammenführung des operativen Geschäfts mit der chiliGREEN GmbH zu sehen.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2