Anzeige
Anzeige
Anzeige
Fertigungsanlagen | 02 April 2007

Jenoptik AG peilt Milliarden-Umsatz an

Die Jenoptik AG hat ¬ęeines der erfolgreichsten Gesch√§ftsjahre¬Ľ des Konzerns hinter sich. Trotzdem sollen die Gewinne im Unternehmen verbleiben und damit die Eigenkapitalquote weiter gesteigert und mittelfristig √ľber 50 Prozent erh√∂ht werden.
Der Umsatz ist um 18,3 Prozent auf 485,1 Millionen Euro gestiegen und der Gewinn nach Steuern konnte im letzten Gesch√§ftsjahr sogar auf 16,1 Millionen Euro vervierfacht werden. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Alexander von Witzleben, der Mitte des Jahres zum Haniel-Konzern wechselt, soll der Umsatz im n√§chsten Jahr auf 510 Millionen bis 535 Millionen Euro steigen und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 38 Millionen und 42,5 Millionen Euro liegen. ¬ęMittelfristig wollen wir ein Milliarden-Unternehmen werden¬Ľ, sagte sein Nachfolger Michael Mertin. Mittelfristig hei√üt f√ľr ihn in etwa f√ľnf Jahren.

Erreichen will Mertin das durch Wachstum aus eigener Kraft und gezielte Zuk√§ufe f√ľr die aktuellen Gesch√§ftsfelder. Das Unternehmen solle auf seine Kernbereiche im Segment Licht fokussiert bleiben. Die Ausgaben f√ľr Forschung und Entwicklung sollen sich an dem orientieren, was der Markt verlangt.

So will Jenoptik die Halbleiterlithografie weiter vorantreiben, damit die n√§chste und √ľbern√§chste Generation von Chips mit Jenoptik-Technologie gebaut wird. Um die Chips weiter verkleinern zu k√∂nnen, m√ľsse bei der Herstellung der d√ľnnen Leiterbahnen weiche R√∂ntgenstrahlung eingesetzt werden. Bei diesem komplizierten Prozess vertraut Mertin auf die Unterst√ľtzung von ¬ęGlobal Playern der Chip-Industrie in den USA und Japan¬Ľ.

Auch regional will Mertin den Jenoptik-Konzern besser positionieren. So soll die Pr√§senz in den USA ausgebaut werden, nicht nur im Vertrieb, sondern auch in der Produktion f√ľr den amerikanischen Markt. Das zweite Zukunftsfeld macht Mertin in Asien aus.
Weitere Nachrichten
2019.01.17 14:20 V11.11.0-2