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© ra2studio dreamstime.com Analysen | 12 Oktober 2015

Anstieg der elektrischen Prozessautomation

Auch in 2015 werden die AuftrĂ€ge fĂŒr die weltweite elektrische Prozessautomation weiter leicht wachsen.
„FĂŒr die weltweite elektrische Prozessautomation rechnen wir 2015 mit einem Plus von zwei bis drei Prozent bei den AuftragseingĂ€ngen", sagt Hans-Georg KumpfmĂŒller, Fachbereichsvorsitzender Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation. Insgesamt werde sich das Wachstum der Bestellungen der globalen elektrischen Prozessautomation im Jahr 2015 damit auf einem geringeren Niveau als in den Vorjahren einpendeln. FĂŒr 2016 erwartet der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie fĂŒr die globale Messtechnik und Prozessautomatisierung ein Auftragswachstum, das sich nur noch leicht ĂŒber der Null-Prozent-Marke bewegt. Derzeit treiben das weltweite Wachstum in der Prozessautomation vor allem die GeschĂ€fte mit der Wasser- und Abwasserbranche, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie der Pharmaindustrie. Die AuftragseingĂ€nge aus der Chemieindustrie stagnieren, weniger gut laufen auch die GeschĂ€fte mit der Metall- und HĂŒttenindustrie. Vor allem der Öl- und Gasbereich – und dort insbesondere der Upstream-Bereich, also die Förderung und Produktion von Erdöl und Erdgas – schwĂ€cheln. „Das hat Auswirkungen auf die Prozessautomation. Nach wie vor entwickeln sich aber Instrumentierung und Prozessanalytik besser als die Leit- und Interfacetechnik“, so KumpfmĂŒller. Im zweistelligen Bereich legten im bisherigen GeschĂ€ftsjahr die AuftragseingĂ€nge in SĂŒdeuropa und im Mittleren Osten zu. In Nordamerika wuchsen sie im hohen einstelligen Bereich. Die Bestellungen in Indien wuchsen deutlich stĂ€rker als in China. WĂ€hrend die AuftragseingĂ€nge in Deutschland stagnierten, verzeichnete Nordeuropa sogar einen leichten RĂŒckgang. „Eine problembehaftete Region bleibt SĂŒdamerika mit besonders deutlichen Auftragseingangs-RĂŒckgĂ€ngen unter anderem in Brasilien. Auch aus Russland kommen immer noch negative Impulse, allerdings sehen hier einige Unternehmen die Talsohle erreicht und erwarten kĂŒnftig wieder eine leichte Verbesserung des GeschĂ€fts“, so KumpfmĂŒller.
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