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© wrangler dreamstime.com Elektronikproduktion | 29 April 2015

Schweizer: Umsatz steigt erstmalig über EUR 30 Mio.

Mit einem Umsatzwachstum um 11 Prozent auf erstmalig 30,9 Mio. Euro im ersten Quartal setzte sich das Unternehmen spĂŒrbar positiv von einem schwĂ€cheren Marktentwicklungstrend ab, heißt es in einer Kurzmeldung.
Gut entwickelte sich auch das GeschĂ€ft mit den asiatischen Produktionspartnern. Über dieses Partnernetzwerk wurden im Berichtsquartal 3,1 Mio. Euro umgesetzt (2014: 2,3 Mio. Euro), was einer Steigerung von 34 Prozent entspricht.
Die Basis fĂŒr das Umsatzwachstum bei Schweizer bildeten die Erfolge mit technologisch anspruchsvollen Produkten, die stark von den Kunden der Automobilindustrie nachgefragt wurden.

In diesem Kundensegment stiegen die Erlöse um 18 Prozent auf 23,6 Mio. Euro (2014: 20,0 Mio. Euro). Der Umsatzanteil der Produkte aus dem Innovationsportfolio Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion stieg auf 50 Prozent an, wÀhrend er im Vorjahresquartal noch bei 45 Prozent lag.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im Berichtsquartal auf 2,5 Mio. Euro und entspricht einem RĂŒckgang von 0,4 Mio. Euro gegenĂŒber der Vorjahresperiode. Belastend wirkte insbesondere der gegenĂŒber dem Euro signifikant stĂ€rkere US Dollar, der sich im Quartalsvergleich um 18 Prozent verteuerte. Dabei ist zu berĂŒcksichtigen, dass sich Schweizer durch eine sehr internationale Lieferantenstruktur und eine starke europĂ€ische Kundenbasis auszeichnet.

Sowohl die AuftragseingĂ€nge von 28,5 Mio. Euro im ersten Quartal als auch der Auftragsbestand von 116,5 Mio. Euro per Ende MĂ€rz waren rĂŒcklĂ€ufig im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die vorliegende Schwankung kann nicht als eine Trendwende der allgemeinen Auftragslage interpretiert werden. Analog zur Umsatzverteilung im vergangenen Jahr reprĂ€sentierten die Automobilkunden einen Anteil von 72 Prozent an NeuauftrĂ€gen.
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Einen neuen Höchstwert erreichte das Eigenkapital, das sich am Ende der Quartalsperiode auf 50,1 Mio. Euro belief und durch die Akkumulation von Periodengewinnen erzielt wurde. Die Eigenkapitalquote betrĂ€gt damit 58,9 Prozent. Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um 1,6 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro und entspricht einem Nettoverschuldungsgrad von 2 Prozent.

Dazu Dr. Maren Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Im ersten Quartal dieses GeschĂ€ftsjahres konnte Schweizer ihre fĂŒhrende Marktposition bei MobilitĂ€t und Energieeffizienz als langfristige Wachstumstreiber ausbauen und zusĂ€tzliche Marktanteile gewinnen. Dabei haben wir unsere UmsĂ€tze sehr gut gesteigert. Herausfordernd bleibt fĂŒr uns derzeit die Entwicklung des US Dollars und der Herstellkosten. Wir werden daher in den kommenden Quartalen einen Fokus auf Effizienzsteigerungsmaßnahmen legen. Die Entwicklungsressourcen fĂŒr die Divisionen Electronic und Systems bleiben davon unberĂŒhrt, und unsere Portfoliooptimierung wird wie geplant fortgesetzt.“ Schweizers Prognose fĂŒr 2015 wird bestĂ€tigt.

„Wir erwarten, auch in 2015 schneller als die ReferenzmĂ€rkte zu wachsen und weitere Marktanteile zu gewinnen. Dabei erscheint derzeit ein Umsatz- anstieg um drei bis sieben Prozent gegenĂŒber dem Rekordjahr 2014 erreichbar“, ergĂ€nzt Dr. Schweizer.
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2018.11.21 11:24 V11.9.8-1