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© adam121 dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 M√§rz 2015

Jenoptik in herausforderndem Umfeld weiterhin profitabel

Trotz wirtschaftlich und politisch schwieriger Rahmenbedingungen hat der Jenoptik-Konzern im Geschäftsjahr 2014 seine Profitabilität nahezu auf dem Vorjahresniveau halten können.
‚ÄěAuch wenn das vergangene Jahr f√ľr uns herausfordernd war, befindet sich Jenoptik auf einem stabilen Kurs. Bei den wirtschaftlichen Ergebnissen hatten wir uns f√ľr 2014 urspr√ľnglich h√∂here Ziele gesteckt. Daf√ľr kamen wir operativ gut voran, so zum Beispiel mit der Weiterentwicklung unserer Prozess- und Systemlandschaft und auch mit unserer Internationalisierung“, fasst Jenoptik-CEO Michael Mertin das abgelaufene Gesch√§ftsjahr zusammen.

Angesichts der stabilen Ertrags- und Finanzlage des Konzerns schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der JENOPTIK AG der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 0,20 Euro je Aktie vor (i.Vj. 0,20 Euro). Damit steigt die Aussch√ľttungsquote auf 27,5 Prozent (i.Vj. 24,3 Prozent).

Gute Ergebnisqualit√§t trotz leichten Umsatzr√ľckgangs gehalten.

Der Jenoptik-Konzern erzielte im Gesch√§ftsjahr 2014 in einem herausfordernden Umfeld einen Umsatz von 590,2 Mio Euro, der 1,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahrs lag (i.Vj. 600,3 Mio Euro). Das Segment Laser & Optische Systeme konnte den Umsatz 2014 steigern. Die beiden anderen Segmente ‚Äď Messtechnik sowie Verteidigung & Zivile Systeme ‚Äď verzeichneten aufgrund der Investitionszur√ľckhaltung der Kunden, Exportrestriktionen sowie zeitlichen Projektverschiebungen einen Umsatzr√ľckgang.

Wichtigster Abnehmermarkt blieb der Bereich Automotive/Maschinenbau mit einem Umsatzanteil von 27,0 Prozent (i.Vj. 27,9 Prozent). Regional kamen die Wachstumsimpulse vor allem aus dem Raum Asien/Pazifik (plus 40,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Jenoptik erzielte 64,2 Prozent des Umsatzes im Ausland (i.Vj. 62,0 Prozent).

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (Konzern-EBITDA) stieg leicht auf 76,1 Mio Euro (i.Vj. 74,8 Mio Euro). Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 51,6 Mio Euro (i.Vj. 52,7 Mio Euro). Ein ver√§nderter Umsatzmix sowie effizientere operative Prozesse durch das Jenoptik Exzellenz Programm beeinflussten die Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Gesch√§ftsjahr positiv, Auftragsneubewertungen im Verteidigungsgesch√§ft hatten hingegen einen negativen Effekt. Die EBIT-Marge blieb mit 8,7 Prozent (i.Vj. 8,8 Prozent) fast auf dem Niveau des Vorjahrs. Der leichte R√ľckgang des EBIT spiegelte sich auch im Ergebnis vor Steuern (Konzern-EBT) wider, das mit 46,1 Mio Euro unter dem Vorjahreswert lag (i.Vj. 47,2 Mio Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,73 Euro (i.Vj. 0,82 Euro).

Auftragseingang und -bestand √ľber Vorjahr. Projektpipeline f√ľr 2015 gut gef√ľllt.

Im Geschäftsjahr 2014 stieg der Auftragseingang auf 589,2 Mio Euro (i.Vj. 575,3 Mio Euro) und erreichte damit das Niveau des Umsatzes. Zuwächse erzielten die Segmente Laser & Optische Systeme sowie Messtechnik.

Der Auftragsbestand stieg Ende 2014 auf 422,5 Mio Euro und ist zusammen mit einer gut gef√ľllten Projektpipeline eine gute Basis f√ľr das angestrebte Wachstum im Gesch√§ftsjahr 2015 (31.12.2013: 411,4 Mio Euro).

Mehr Mitarbeiter im Ausland.

Die Zahl der Jenoptik-Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) stieg zum Jahresende 2014 um 3,5 Prozent auf 3.553 (i.Vj. 3.433). Dabei verzeichnete das Segment Messtechnik den st√§rksten Zuwachs, was insbesondere auf die Akquisition des britischen Anbieters f√ľr Verkehrssicherheitstechnik Vysionics zur√ľckzuf√ľhren ist. Im Zuge der Internationalisierung erh√∂hte sich die Anzahl der im Ausland besch√§ftigten Mitarbeiter auf 617 (i.Vj. 475), das sind 17,4 Prozent der Gesamtbelegschaft (31.12.2013: 13,8 Prozent).

2015 R√ľckkehr auf den Wachstumspfad geplant.

Auch 2015 verfolgt der Jenoptik-Konzern seine strategische Agenda konsequent weiter mit dem Ziel, profitables Wachstum in allen Segmenten zu erreichen. Umsatzwachstum, daraus resultierende Skaleneffekte, Kostendisziplin und h√∂here Margen aus dem zunehmenden System- sowie Servicegesch√§ft sollen zu einer Steigerung und Nachhaltigkeit der Ergebnisse f√ľhren.

‚ÄěIm Gesch√§ftsjahr 2015 wollen wir auf den Wachstumspfad zur√ľckkehren. Wir streben einen Konzernumsatz in einer Spanne von 650 bis 690 Mio Euro sowie eine EBIT-Marge zwischen 8,5 und 9,5 Prozent an“, so Michael Mertin.
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