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© kornwa dreamstime.com Elektronikproduktion | 27 März 2015

Solarworld will 2015 Aufwärtstrend fortsetzen

Der Konzernumsatz soll 2015 auf mehr als EUR 700 Mio. steigen. Zudem wird ein positives operatives Ergebnis angestrebt.
Im vergangenen Geschäftsjahr gelang es der SolarWorld nach dem erfolgreichen Abschluss der finanziellen Restrukturierung und Übernahme der Produktion der Bosch Solar Energy AG im thüringischen Arnstadt, einen deutlichen Wachstumskurs in den internationalen Solarmärkten einzuschlagen.

So stieg die konzernweite Absatzmenge von Solarstrommodulen und Bausätzen deutlich um 55 Prozent auf 849 (2013: 548) MW. Im größten Einzelmarkt, den USA, konnte der Konzern seine Absatzmenge nahezu verdoppeln. Starke Zuwächse erzielte SolarWorld auch in Frankreich, Großbritannien und Japan. Im rückläufigen deutschen Solarmarkt hat das Unternehmen 2014 in seinem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Modulen und Bausätzen ohne schlüsselfertige Großprojekte, Marktanteile hinzugewonnen.

Der Konzernumsatz stieg 2014 um 26 Prozent auf 573 (2013: 456) Mio. €. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich 2014 auf 108 (2013: –147) Mio. €.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet der Konzern, seine Absatzmenge inklusive des Geschäfts mit Solarwafern und -zellen um mindestens 25 Prozent zu steigern und so erstmals die Marke von 1 Gigawatt zu überschreiten. Mehr als 50 Prozent des Konzernabsatzes sollen 2015 im stark wachsenden US-Solarmarkt erreicht werden. Auch in Europa strebt der Konzern trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine Steigerung seiner Absatzmengen und Marktanteile an. Größter europäischer Absatzmarkt bleibt voraussichtlich Deutschland, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. In der Region Asien/Pazifik will SolarWorld vor allem in Japan weiter zulegen und ist dort mit einem eigenen Vertriebsstandort vertreten.

Für das geplante Absatzwachstum wird der Konzern seine Kapazitäten an den Produktionsstandorten Freiberg (Sachsen), Arnstadt (Thüringen) und Hillsboro (Oregon, USA) weiter erhöhen. Ziel ist unter anderem eine konzernweite Modulkapazität von 1,6 GW. Zudem stellt SolarWorld ihre komplette Zellfertigung auf das Hocheffizienzverfahren PERC (Passivated Emitter Rear Cell) um.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1