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© saniphoto dreamstime.com Analysen | 27 März 2015

Positives Geschäftsklima, Investitionszyklus zeichnet sich ab

Die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland entwickelt sich zum Ende des ersten Quartals 2015 erfreulich.
In der aktuellen Geschäftsklimaumfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) melden gut ein Drittel der Unternehmen eine Verbesserung der Auftragslage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Knapp 58 Prozent konstatieren einen vergleichbaren Auftragseingang. Für das laufende Jahr erwarten die meldenden Branchenvertreter ein Umsatzwachstum von gut acht Prozent.

„Hintergrund für die positive Entwicklung ist der sich abzeichnende Investitionszyklus in der Photovoltaik-Industrie. So haben bereits Ende 2014 eine Reihe führender Photovoltaik-Hersteller ihre Erweiterungspläne offen gelegt“, erklärt Dr. Peter Fath, Geschäftsführer der RCT Solutions GmbH und Vorsitzender von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.

Nicht weniger als 10 GW neue Modulkapazität für kristalline Module und 2 GW Modulkapazitäten für Dünnschichtmodule werden derzeit gehandelt. Darüber hinaus sollen verstärkt auch Investitionen in die Wafer- und Zellfertigung fließen. Daran wollen auch die deutschen Photovoltaik-Maschinenbauer partizipieren. „Die Zeichen stehen für die PV-Zulieferer wieder auf Wachstum.

Getrieben durch die weltweite erhöhte Nachfrage nach Solarstrom und dem damit einher gehenden gesteigerten Bedarf an kostengünstigen und innovativen Fertigungslösungen erwarten wir für das laufende Jahr steigende Investitionen in moderne Ausrüstung und Technologie“, erläutert Dr. Florian Wessendorf, Geschäftsführer bei VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.

Gleichzeitig steigt aber auch die Wettbewerbsintensität. Nicht nur Marktbegleiter aus Europa und den USA wollen ihren Marktanteil steigern. Auch Technologienanbieter aus Fernost wollen ihren Anteil am wachsenden Equipmentmarkt vergrößern und positionieren sich entsprechend. Vor diesem Hintergrund arbeitet die deutsche PV Maschinenbauindustrie an einer passenden Asien-Strategie und wird sich auch verstärkt für Märkte außerhalb der klassischen Produktionsschwerpunkte der Photovolatik aufstellen.

Kapazitätsauslastung im Normbereich, Beschäftigtensituation stabil

Die Kapazitätsauslastung des deutschen Photovolatik-Maschinenbaus war im ersten Quartal 2015 weitgehend im Normbereich. So berichten 58 Prozent der Melder eine normale Auslastung, 22 Prozent sogar eine übernormale Auslastung. Stabilisiert hat sich für die meisten Unternehmen die Beschäftigtensituation. 86 Prozent der Melder planen keine Veränderung bei der Belegschaft, bei lediglich acht Prozent stehen Anpassungen ins Haus.

Die von den Unternehmen ermittelte Auftragsreichweite zum Ende des ersten Quartals 2015 pendelt sich bei 4,6 Monate ein – zum Vergleich: der gesamte Maschinenbau in Deutschland konnte im Oktober 2014 eine Reichweite von 5,7 Monaten erreichen. Zur Stützung der Erträge fokussieren sich die PV-Maschinenbauer verstärkt auf die Steigerung des eigenen Marktanteils und die Ausweitung des Produkt- und Serviceportfolios.

Längerfristige Investitionen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit werden vor allem in der Forschung und Entwicklung, aber auch in der Effizienzsteigerung getätigt. „Der Jahresauftakt stimmt uns optimistisch. Alle Indikatoren sprechen dafür, dass der deutsche Photovoltaik-Maschinenbau seine Schlüsselstellung als Innovationsmotor und Lösungsanbieter in der Photovoltaikproduktion auch in Zukunft behaupten wird“, betont Fath.

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