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© maria simonova dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 März 2015

SolarWorld AG erweitert Fertigung in Arnstadt

Die SolarWorld AG wird ihre Fertigung im thüringischen Arnstadt um die Produktion von Solaringots erweitern und stellt dort zudem die Zellfertigung auf hocheffiziente PERC-Zellen um.
Dies gab Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck anlässlich des einjährigen Jubiläums von SolarWorld Industries Thüringen in Arnstadt bekannt. Im März 2014 hatte der Solarhersteller die deutsche Zell- und Modulfertigung der Bosch Solar Energy AG übernommen. Heute läuft die Produktion von Solarzellen und Modulen im thüringischen Arnstadt unter Vollauslastung. 830 Jobs konnten in der Solarfertigung erhalten bleiben. Mit der Neuaufnahme der Ingotfertigung kommen rund 60 Arbeitsplätze hinzu.

Ingots sind Siliziumkristalle, die aus der flüssigen Siliziumschmelze gezogen werden. Die Jahresproduktionskapazität soll etwa 500 MW betragen und bereits schrittweise im zweiten Quartal beginnen. Das Schneiden der Siliziumsäulen in hauchdünne Wafer wird zentral am sächsischen Standort Freiberg erfolgen.

Parallel dazu weitet das Unternehmen in der Arnstädter Zellfertigung die PERC-Technologie (Passivated Emitter Rear Cell) von der Pilotlinie auf die gesamte Produktion von 700 MW aus. Die PERC-Technologie führt durch neue Beschichtungsprozesse auf Vorder- und Rückseite der Solarzelle zu deutlich höheren Wirkungsgraden.

In Freiberg wird die Zellfertigung noch in diesem Jahr auf diese Technologie umgestellt. Dr. Ing. E. h. Frank Asbeck: „Mit der neuen Ingotfertigung in Arnstadt bauen wir die Wertschöpfungstiefe in Deutschland weiter aus. Top-Qualität erzielt man nur an Standorten mit maximalen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards, qualifiziertem Personal und hoher Automatisierung.“

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