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© alexander fediachov dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 Januar 2015

WE Leiterplattenproduktion teilweise schon wieder in Betrieb

Der erste Schock ├╝ber den Brand im Leiterplattenwerk von W├╝rth Elektronik in Niedernhall ist ├╝berwunden. Management und Belegschaft arbeiten mit Hochdruck am Wiederaufbau.
Auch wenn die Ursache des Brandes in der Nacht auf den 27. Dezember noch nicht gekl├Ąrt ist, kann eine erste Bestandsaufnahme gezogen werden. Mit dem ÔÇťalten BauabschnittÔÇť ist einer von drei Abschnitten der Niedernhaller Produktion zerst├Ârt. Dort befanden sich Prozesse wie Bohren, Multilayer, Durchkontaktierung, L├Âtstopplack und Siebdruck, sowie ein Teil des Labors und der Vertriebsb├╝ros. Mit dem R├╝ckbau soll begonnen werden, sobald das Geb├Ąude von der Staatsanwaltschaft freigegeben ist. Das sogenannte Steinhaus und der Teil der Produktion, in denen Vertrieb und Verwaltung sowie die Innenlagenfertigung und ein Teil der Galvanik untergebracht waren, sind nicht direkt betroffen und lediglich durch Ru├č und Rauch beeintr├Ąchtigt, nach einer Sanierung aber wieder beziehbar. Auch der in 2009 erstellte Neubau ist vom Feuer verschont geblieben. ÔÇ×Brandschutzt├╝ren haben diese Geb├Ąude vor dem Feuer bewahrt. Wir sind froh, dass die Ma├čnahmen gegriffen haben und so ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden konnteÔÇť, so Daniel Klein, Gesch├Ąftsf├╝hrer der W├╝rth Elektronik CBT. An der Verlagerung von Teilen der Produktion an die beiden Leiterplatten-Standorte Rot am See und Schopfheim wurde schon kurz nach dem Brand geplant und gefeilt. Mittlerweile sind dort Schichten erweitert und somit Produktionskapazit├Ąten erh├Âht worden. In beiden Werken wurde sogar au├čerplanm├Ą├čig in neue Maschinen investiert, um die ben├Âtigten Kapazit├Ąten zu schaffen. Seit dieser Woche haben die ersten Niedernhaller Mitarbeiter schon ihre Arbeit in Rot am See und Schopfheim aufgenommen.
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-1