Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© heintje joseph lee dreamstime.com Elektronikproduktion | 16 Oktober 2014

Jenoptik passt Umsatz- und Ergebnisprognose für 2014 an

Die JENOPTIK AG passt ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für 2014 trotz hoher Auftragseingänge an.

Unter der Voraussetzung, dass ein internationaler Großauftrag im Segment Verteidigung & Zivile Systeme noch bis zum Jahresende realisiert werden kann, rechnet der Vorstand nun für das laufende Geschäftsjahr mit einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau von rund 600 Mio Euro (i.Vj. 600,3 Mio Euro). Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) soll bei rund 50 Mio Euro liegen (i.Vj. 52,7 Mio Euro). Dies gilt unter der Bedingung, dass sich die Unsicherheiten im Verteidigungsgeschäft in den kommenden Wochen nicht noch weiter verstärken. Die bisherige Prognose sah für 2014 ein Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent und ein Konzern-EBIT von ungefähr 55 Mio Euro vor. Das Absenken der Prognose für die Jahresziele 2014 ist insbesondere auf die Verschlechterung externer Rahmenbedingungen zurückzuführen. Zum einen belastet eine in den vergangenen Wochen deutlich unter den Jenoptik-Erwartungen gebliebene Nachfrage aus der Maschinenbau-, Halbleiterausrüstungs- und Automobilindustrie den Geschäftsverlauf in den Segmenten Laser & Optische Systeme sowie Messtechnik. Hinzu kommen zeitliche Verschiebungen von Projekten durch Kunden. Des Weiteren werden die sich verschärfenden Rüstungsexportbeschränkungen der Bundesregierung infolge der Russland-Ukraine-Krise zu Umsatzausfällen im Konzern, insbesondere im Segment Verteidigung & Zivile Systeme, im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich führen. „Die aktuellen konjunkturellen Rahmendaten und Marktbedingungen wirken sich spürbar auf das Investitionsverhalten unserer Kunden aus. Vor diesem Hintergrund sind unsere bisher für 2014 prognostizierten Wachstumsziele, trotz der deutlich über dem Vorjahr liegenden Auftragseingänge im Konzern, nicht mehr erreichbar“, erklärt Jenoptik-CEO Michael Mertin. „Durch diese gute Auftragsbasis haben wir jedoch die Voraussetzungen für unser profitables Wachstum im kommenden Geschäftsjahr geschaffen“, ergänzt Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.11.12 07:31 V14.7.10-2