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© airbus Elektronikproduktion | 26 September 2014

Gehören verschwundene Flugzeuge bald der Vergangenheit an?

Denken Sie an den malaysischen Flug MH370. Von dem Flugzeug fehlt auch nach Monaten intensiver Suche jede Spur. Millionen von Dollar wurden ausgegeben und wir sind immer noch nicht in der Lage, den trauernden Familien zu helfen.

Nun scheint es jedoch so, dass die Welt diese Lektion gelernt hat. Eine Zusammenarbeit zwischen Iridium und Nav Canada soll dieses Problem in Zukunft lösen können. Noch besser ist, dass dieses 'Emergency Tracking' für Rettungsmannschaften kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. "Die bestehenden Lücken in der Überwachung, insbesondere dann, wenn Flugzeuge vom Radar verschwinden, wurden im letzten Jahr ins Rampenlicht gerückt", erklärte John Crichton, Präsident und CEO von NAV Canada. "Das tragische Verschwinden von Flug MH370 hat die Suche nach Lösungen dringlicher gemacht. Aireon Antwort ist die Gründung von Aireon ALERT, universell, kostenlos und weltweit verfügbar." Aireon nutzt ein vorhandenes System namens ADS-B. Flugzeuge bestimmen ihre Position über GPS und übertragen diese Informationen dann - mittels Boden-Funkempfängern - an die Fluglotsen. Iridium und NAV Canada wollen die Funkempfänger nun in einem Netz aus 66 Low-Orbit-Satelliten unterbringen. Zudem brauchen die Flugzeuge nicht aufwendig und teuer nachgerüstet werden. Die kleinen - zusätzlichen - Geräte sollen auch bei älteren Flugzeugen ein 'Upgrade' ermöglichen. Und vielleicht gehören Tragödien - wie die des Fluges MH370 - schon bald der Vergangenheit an.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1