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© mvtec Leiterplatten | 10 September 2014

MVTec stellt HALCON 12 vor

Die MVTec Software GmbH, f├╝hrender Hersteller von Standardsoftware f├╝r die industrielle Bildverarbeitung, bringt ein neues Release ihres Flaggschiff-Produktes HALCON auf den Markt.
Das ist eine Produktank├╝ndigung von MVTec. Allein der Emittent ist f├╝r den Inhalt verantwortlich.
HALCON 12 wird offiziell am 15. November ver├Âffentlicht und setzt neue Standards hinsichtlich Leistungsf├Ąhigkeit sowie Usability in der industriellen Bildverarbeitung. Interessierte haben bereits auf der VISION 2014, Weltleitmesse f├╝r Bildverarbeitung, vom 4. bis 6. November in Stuttgart die M├Âglichkeit, vorab einen Blick auf die neue Version zu werfen: In Halle 1, Stand 1E72, pr├Ąsentiert MVTec HALCON 12 anhand von verschiedenen Demo-Applikationen. Beschleunigung und optimierte Programmierumgebung Eine der gr├Â├čten Herausforderungen bei der Entwicklung von Applikationen f├╝r die industrielle Bildverarbeitung ist die Realisierung von Geschwindigkeitssteigerungen. HALCON unterst├╝tzt Entwickler dabei durch die aktive Nutzung von Multicore-Prozessoren sowie MMX, SSE2 und GPU-Beschleunigung. Zudem wird HALCON ab der neuen Version 12 durch die Verwendung des AVX2-Befehlssatzes auf modernsten Prozessoren signifikant schneller. Dar├╝ber hinaus konnte die Leistung ausgesuchter Operatoren entscheidend verbessert und dadurch ihre Geschwindigkeit bis zum F├╝nffachen gesteigert werden. Weitere Beschleunigungen werden in HDevelop und der HDevEngine erreicht. Ein sogenannter JIT(Just-in-time)-Compiler ├╝bersetzt den HDevelop-Code automatisch in Maschinencode, der schneller ausgef├╝hrt werden kann. Dar├╝ber hinaus erlaubt HALCON 12 ├╝ber seine hoch interaktive Programmierumgebung (IDE) HDevelop parallele Programmierung f├╝r nebenl├Ąufige Anwendungen und unterst├╝tzt hierf├╝r eine ereignisbasierte Verarbeitung. Eine entscheidende Funktion f├╝r Softwareentwickler ist die neue Visual Studio Extension. Damit k├Ânnen Tupel oder ikonische Variablen aus HALCON direkt in Visual Studio ├╝berpr├╝ft werden. Das erleichtert eine Fehlersuche erheblich. Au├čerdem werden in HDevelop jetzt auch Vektorvariablen unterst├╝tzt und Tupel k├Ânnen als 1D- oder 2D-Plots aus dem Variablenfenster heraus dargestellt werden. Verbesserte OCR, 3D-Vision, SBI und Usability HALCON 12 erleichtert mit einer neuen Technologie f├╝r die Textsegmentierung zudem die Umsetzung von Anwendungen f├╝r die optische Zeichenerkennung (OCR). Zeichen jeglicher Gr├Â├če werden meist sogar schon ohne Anpassung von Parametern sicher segmentiert. Die neue Technologie ├╝berzeugt durch ihre hohe Leistungsf├Ąhigkeit beim Auffinden von Text vor unterschiedlichsten Hintergr├╝nden ÔÇô auch unter erschwerten Bedingungen wie kursiven oder unscharfen Zeichen. Zusammen mit den Klassifikatoren von HALCON bildet die neue Textsegmentierung die Basis f├╝r eine zuverl├Ąssige optische Zeichenerkennung. Das HALCON-Portfolio an 3D-Vision-Verfahren unterst├╝tzt alle Aspekte der 3D-Vision-Technologie wie 3D-Rekonstruktion, 3D-Registrierung und 3D-Objekverarbeitung. Zus├Ątzlich wartet HALCON 12 mit einem neuen Verfahren auf: das lokal deformierbare, oberfl├Ąchenbasierte Matching. Damit kann die 3D-Position und Orientierung von Objekten, deren Form variieren kann, zuverl├Ąssig bestimmt werden. Ein Beispiel f├╝r solche Objekte sind Bananen, die unterschiedlich lang und unterschiedlich stark gebogen sein k├Ânnen. Das erweitert die M├Âglichkeiten von 3D-Anwendungen. Dar├╝ber hinaus ist in HALCON 12 das oberfl├Ąchenbasierte 3D-Matching bei verrauschten Bildern, wie z.B. von Time-of-Flight-Kameras, jetzt wesentlich stabiler. Verbessert wurde auch die samplebasierte Identifikation (SBI). Sie erkennt einmal trainierte Objekte an charakteristischen Merkmalen wie Farbe oder Textur. Aufgedruckte Merkmale, wie z.B. Barcodes, werden damit zur Identifizierung ├╝berfl├╝ssig. In der neuen HALCON-Version wurde diese Technologie weiter optimiert, insbesondere f├╝r Anwendungen, bei denen verschiedene Objekte mit unterschiedlich vielen Beispielbildern trainiert werden. Auch die samplebasierte Identifikation von Objekten in Bildern mit un├╝bersichtlichem Hintergrund oder wechselnden Lichtverh├Ąltnissen funktioniert nun noch zuverl├Ąssiger. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. In HALCON 12 ben├Âtigt die neue und ├╝berarbeitete Kamerakalibrierung erheblich weniger Bilder, um dieselbe Genauigkeit zu erreichen. Des Weiteren m├╝ssen die neuen Kalibrierplatten nicht mehr vollst├Ąndig im Bild zu sehen sein. Dar├╝ber hinaus gibt es die M├Âglichkeit zur Kamerakalibrierung von Scheimpflug-Optiken und eine Hand-Auge-Kalibrierung von SCARA-Robotern. Auch das Verfahren zur Lichtschnitt-Kalibrierung wurde wesentlich vereinfacht.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1