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Elektronikproduktion | 31 Januar 2007

Flextronics will in Polen investieren und erwartet dafür Subventionen

Flextronics will f├╝r die Erweiterung der Standorte in Polen rund 3,8 Million Euro ausgeben, beklagt sich aber, dass die polnische Regierung sich nur um neue Investoren bem├╝ht.
Das Unternehmen besch├Ąftigt bereits 3.000 Mitarbeiter in der Pomorze Special Economic Zone. "Wir haben weitere Projekte f├╝r die wir zus├Ątzlich 800-1.500 Mitarbeiter einstellen k├Ânnten. Das dritte Fertigungswerk soll in Tczew entstehen, wo wir schon ein anderes Werk haben", sagt Zbigniew Kozicki, Investment Director von Flextronics in Polen gegen├╝ber lokalen Medien.

Es gibt allerdings auch einige Probleme. Im ersten Investitionsvorhaben stellte die Pomorze Special Economic Zone (PSSE) die Energieversorgung f├╝r den Investor sicher. "Jetzt ben├Âtigen wir mehr Energie, aber PSSE ist hierf├╝r nicht mehr zust├Ąndig. Sie haben diese Aufgabe an ein anderes Unternehmen ausgelagert. Das neue Unternehmen kann uns zwar Energie liefern, aber wir m├╝ssen daf├╝r bezahlen. Entsprechend der Vereinbarung mit PSSE sollten wir diese aber kostenlos erhalten", meint Zbigniew Kozicki.

Wlodzimierz Ziolkowski, CEO von PSSE, antwortet darauf: "Sie m├╝ssen nur die regul├Ąren im Energiegesetz vorgeschriebenen Geb├╝hren bezahlen. Wir baten Flextronics darum, offiziell zu melden, was sie ben├Âtigen. Wir haben schon einmal in Infrastruktur f├╝r dieses Unternehmen investiert, dann haben sie sich aber aus dem Projekt zur├╝ckgezogen."

Laut Flextronics sollte das Unternehmen entsprechend den Bestimmungen ├Âffentliche Subventionen in H├Âhe von 20 Millionen US-Dollar bekommen. Laut Medienberichten hat Flextronics mehr als 100 Millionen US-Dollar investiert und urspr├╝nglich wurde der gesamte Betrag versprochen.
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