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© vladimir melnik dreamstime.com Elektronikproduktion | 24 Juni 2014

Mahle will Mehrheitsanteile an Letrika übernehmen

Der Stuttgarter Mahle Konzern hat am 20. Juni 2014 eine Vereinbarung zur Übernahme der Mehrheit der Aktien am slowenischen Konzern Letrika d.d. unterzeichnet.
Das Closing steht unter dem Vorbehalt der Freigaben durch die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden. Mahle geht davon aus, dass sie in der zweiten Jahreshälfte 2014 erteilt werden.

Die Übernahme von rund 54 Prozent erfolgt im Rahmen einer Privatisierungsoffensive bisher mehrheitlich staatlich kontrollierter Unternehmen in Slowenien. Letrika hat 2013 an sieben Produktions- und Entwicklungsstandorten in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Weißrussland, China und Brasilien mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

Das an der Börse in Ljubljana gelistete Unternehmen mit Hauptsitz in Šempeter pri Gorici entwickelt und fertigt Elektromotoren, Starter und Generatoren sowie elektrische Antriebssysteme für Kunden in den Marktsegmenten Pkw, Nfz, Land- und Baumaschinen sowie weitere Industrieanwendungen.

„Im Rahmen unserer mittel- und langfristigen Strategie zum Aufbau eines Geschäftsbereichs Mechatronik/Elektrik im Mahle Konzern ist die Akquisition der Mehrheitsanteile von Letrika für uns von zentraler Bedeutung“, erläutert Prof. Dr. Heinz Junker, Vorsitzender der Mahle Konzern-Geschäftsführung und CEO. „Wir wollen mittelfristig in diesem Bereich einen Umsatz von etwa 500 Millionen Euro erreichen und dieses Ziel langfristig vervielfachen.“

Die Zusammenarbeit zwischen der Letrika-Entwicklung und den Mahle eigenen Konzern-Vorausentwicklungen soll zeitnah diskutiert werden. „Wir begrüßen die positive Zusammenarbeit mit dem Letrika-Management sehr und wollen nach dem Vollzug der Transaktion nach Möglichkeit alle bisherigen Standortaktivitäten von Letrika stärken und weiter ausbauen“, so Prof. Junker weiter.

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