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© Lütze Elektronikproduktion | 16 Juni 2014

Schienenmontierbares LCOS-Leergehäuse für die Industrieautomatisierung

Der Automationsspezialist LÜTZE, Weinstadt stellt mit dem Elektronikgehäuse LCOS eine intelligente Gehäuselösung vor, die sich dem Bedarf im Schaltschrank individuell anpasst.
Das ist eine Produktankündigung von Lütze. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Mit LCOS hat LÜTZE ein IP20 Gehäuse-System entwickelt, das sich sowohl als Einzelgehäuse und „Stand-Alone-Lösung“ einsetzen oder durch werkzeugfreies Zustecken von Daten- und/oder Energie-Modulen zu einem kompletten und modularen I/0-System erweitern lässt. Basis des LCOS-Elektronikgehäuses ist ein Geräteträger zur Aufnahme der einzelnen Gehäuse bzw. der aufsteckbaren Funktionseinheiten.

Der patentierte Vier-Leiter-Energie-Bus ermöglicht die feldseitige Versorgung bis 16 A Nennstrom pro Leiter. So lassen sich auf einfache Art und Weise dreiphasige Funktionen mit einer Betriebsspannung von 500 V oder auch 24 V Applikationen mit einer Strombelastung von DC 64 A realisieren. Die LÜTZE-Elektronikgehäuse LCOS besitzen eine UL-Zulassung und können somit weltweit eingesetzt werden. Der Temperatur-Einsatzbereich liegt zwischen -40° C bis +85° C. Mit diversen Zulassungen und Brandprüfungen wie V-0, NFF I2 und NFF F2 eigenen sich die LCOS-Gehäuse obendrein für den Einsatz bei rauen Umgebungsbedingungen.

Variantenvielfalt ermöglicht individuelle Lösungen.

Wird das LCOS-Gehäusesystem modular genutzt, können einsteckbare Daten- bzw. Powermodule mit Einspeisemöglichkeit das System versorgen und ermöglichen den Aufbau eines Daten- und Powerbusses. Die Module sind untereinander tauschbar, so dass sich vier Möglichkeiten ergeben: 2 x Daten, 2 x Power, 1 x Power/Daten, 1 x Daten/Power. Weiterer Vorteil: Die Verbindung zwischen den Modulen muss nicht verdrahtet werden, sondern erfolgt über isolierte Brücken.

Die LCOS-Funktionsgehäuse gibt es in vier Varianten: Entweder als Gehäuse mit 35 mm oder 22,5 mm Baubreite und alternativ mit oder ohne seitliche Klemmen. In Verbindung mit der Einspeisung beträgt die Baubreite dann 57,5 bzw. 70 mm. Die LCOS-Gehäuse sind mit drei Standard-Markierern ausgestattet so dass in Summe 18 Zeichen zur Beschriftung genutzt werden können. Als Zusatzservice bietet LÜTZE sowohl kundenspezifische Frontplatten als auch individuelle Farben zur Umsetzung der Corporate Identity des Geräteherstellers an.

Durch 64 frei einstellbare Kodierungen ist ein falsches Stecken der Module ausgeschlossen. Über PE-Kontakte erfolgt die direkte Anbindung an die Tragschiene. Unabhängig von der Gehäuse-Konfiguration bietet das LCOS-System 42 Anschlusspunkte. Zur individuellen Gestaltung der Gerätekommunikation, wie z.B. der Einbindung von Leistungsmodulen oder einer busfähigen Lastüberwachungen ist der Datenbus mit 12 Datenkontakten zukunftssicher ausgestattet.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1