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Elektronikproduktion | 30 Januar 2007

Dubiose Praktiken auch bei der Mobilfunksparte von Siemens?

Bei Siemens sind laut einem Bericht des Spiegels erste Hinweise auf dubiose Geschäftspraktiken auch in der Mobilfunksparte (ICM) aufgetaucht. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG habe in einem vertraulichen Bericht zweifelhafte Zahlungen an externe Berater aufgelistet.
Es gibt anscheinend handfeste Hinweise, dass neben dem Festnetzgeschäft auch im Mobilfunkbereich (ICM) des Konzerns über Jahre hinweg mit dubiosen Beraterverträgen agiert wurde. Die Mobilfunksparte (ICM) und der Festnetzbereich (ICN) waren 2004 zum Bereich Siemens Com zusammengefasst worden, dessen Geschäftspraktiken derzeit von der Staatsanwaltschaft und internen Prüfern bei Siemens untersucht werden.

Laut Spiegel sollen etwa 1,7 Mio EUR zwischen dem 27. Oktober 2005 und dem 24. Februar 2006 aus ICM-Kassen an eine schweizerische Siemens-Tochter geflossen sein. Die Firma stehe bei Fahndern im Verdacht, als Waschmaschine für Schmiergeldzahlungen fungiert zu haben. Außerdem seien in dem Dokument weitere fragwürdige Zahlungen beispielsweise nach China aufgetaucht. KPMG und Siemens wollten den Bericht nicht kommentieren.

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