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© pengyou93 dreamstime.com Elektronikproduktion | 23 April 2014

Chemigraphic investiert in Juki Systeme

Chemigraphic (UK) erhöht mit dem automatisierten Lagermanagementsystem von Juki die SMT Linienkapazitäten um 20 %

Chemigraphic, ein in England ansässiger Elektronikhersteller, hat mit der nächsten Phase ihres Investitionszyklus begonnen und kauft die neuen Juki ISM Systeme zwecks Verbesserung ihrer Bestückungsproduktion und Lieferzeiten an den Kunden. Bis heute hat Chemigraphic ihre zwei Juki SMT Linien aus einem manuellen Lager beliefet. Aus diesem Grund geschah es immer wieder, dass das erforderliche Material nicht zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle war. Rollen gingen verloren, weil sie falsch eingelagert wurden, und die Produktionslinie musste angehalten werden, da die Komponenten nicht vor Ort waren. Jede SMT Produktion kennt diese Problematik zur Genüge. Der technische Direktor Stewart Gadd äusserte sich folgendermassen: „2012 fingen wir an uns zu überlegen, wie wir unsere Bestückungsleistung erhöhen können und fanden heraus, dass die Bestückungseffizienz ein beschränkender Faktor ist. Während einer typischen Woche verbrachten wir gut die Hälfte der Zeit damit, Komponenten zu rüsten. Der Grund hierfür war hauptsächlich die hohe Anzahl an Produktionswechseln innerhalb einer Woche. Unser typischer Losgrössenbereich liegt zwischen 1 bis 300 und normalerweise wechseln wir das Produkt zwei bis drei Mal pro Tag auf jeder Linie. Es gibt nur sehr wenig Gemeinsamkeiten bei unseren Produkten und das resultiert in einem Bauteillager mit über 15‘000 Teilen. Die Lösung lag im Optimieren der aufgewendeten Zeit, die mit dem Auslagern der Bauteile und dem laden auf die Feeder der Bestückungsautomaten verbracht wurde. Juki’s intelligentes automatisiertes ISM2000 Lagermanagementsystem war ideal. Wir kauften zwei ISM2000 – ausgerüstet für 2059 8 mm Rollen pro Tower – und einen ISM400, welchen wir für die Einlagerung von IC Sticks usw. auswählten. Unser Ziel war, vor allem Bauteile, die auf unseren Standardprodukten Verwendung finden, in den automatisierten Lagerschränken aufzubewahren. Zwar liessen wir die am meisten gebrauchten Teile, wie z.B. Entstörkondensatoren auf unseren alten Regalen, da bis anhin wegen der sehr hohen Lageranzahl nie jemand Mühe hatte diese zu finden.“ Mit dem Update der neuesten intelligenten Maschinen, Feeder und Liniensoftware von Juki sind die Towers nun vollständig in die Produktionslinie integriert. Mit einem Knopfdruck kann Chemigraphic nun sehr schnell erkennen, an welchen Positionen sich die Bauteilrollen befinden: Entweder auf der Maschine oder auf einem Feeder Trolley, der offline ist, oder im ISM2000 Lagerschrank. Ein neuer Auftrag kann nun schnell gerüstet werden, indem die Pickliste vom Liniencomputer direkt den Lagersystemen übermittelt wird. 27 Rollen werden automatisch ausgeliefert. Der Platzbedarf in der Fertigung, das in die Pick und Place Produktion integrierte Materialzählsystem und die Aufrüstgeschwindigkeit haben sich wesentlich verbessert. Der ROI dieses Lagermanagementsystems ist mit nur 1.9 Jahren berechnet. Stewart Gadd ist überzeugt, dass diese Investition das Beste war, was Chemigraphic je in ihrer Produktionsstätte gemacht hat, und dass sich die finanziellen Vorteile sehr bald zeigen werden.
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2019.09.16 13:24 V14.3.11-1