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© andrei katyshev dreamstime.com Elektronikproduktion | 28 MĂ€rz 2014

RENA GmbH: Amtsgericht Villingen-Schwenningen gibt Antrag statt

Das Amtsgericht Villingen-Schwenningen hat mit Beschluss vom 26. MĂ€rz 2014 dem Antrag der RENA GmbH auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung (gemĂ€ĂŸ § 270a InsO.) statt gegeben.
Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung kann damit weiter ĂŒber die zur WeiterfĂŒhrung des Unternehmens notwendige Vermögensmasse unter Aufsicht eines vorlĂ€ufigen Sachwalters verfĂŒgen. Dies erleichtert die reibungslose FortfĂŒhrung des GeschĂ€ftsbetriebs. Zum vorlĂ€ufigen Sachwalter bestellte das Gericht den Sanierungsexperten Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner. "Wir sind sehr froh ĂŒber die Entscheidung des Gerichts. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die RENA Gruppe im Interesse aller Verfahrensbeteiligten zu sanieren und zu erhalten", so RENA-GrĂŒnder JĂŒrgen Gutekunst. Ein wichtiges Signal sei auch, dass der vom Gericht bestellte vorlĂ€ufige GlĂ€ubigerausschuss sowohl der Eigenverwaltung wie auch der Bestellung des vorlĂ€ufigen Sachwalters einstimmig zugestimmt hat. "Dies unterstreicht das Vertrauen der GlĂ€ubiger und Finanzierungspartner in den eingeschlagenen Sanierungskurs", betonte Gutekunst. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ermöglicht es, die RENA GmbH auf Basis eines mit den GlĂ€ubigern abgestimmten Zukunftskonzepts in eigener Regie unter Aufsicht eines vom Gericht bestellten Sachwalters zu restrukturieren. Der vorlĂ€ufige Sachwalter soll die wirtschaftliche Lage des Unternehmens prĂŒfen und die GeschĂ€ftsfĂŒhrung sowie die Ausgaben im Interesse der GlĂ€ubiger ĂŒberwachen. "RENA hat nach meiner ersten EinschĂ€tzung eine gute Sanierungschance. Jetzt geht es darum, das Zukunftskonzept so zu gestalten, dass die Forderungen der GlĂ€ubiger bestmöglich befriedigt werden können. Allerdings dĂŒrfen Verbindlichkeiten, die vor der Antragstellung begrĂŒndet wurden, laut Gesetz derzeit nicht beglichen werden", betont der vorlĂ€ufige Sachwalter Dr. Jan Markus Plathner. Auf dieser Basis kann der GeschĂ€ftsbetrieb bei der RENA GmbH und den ĂŒbrigen Gesellschaften der Gruppe derzeit unverĂ€ndert weiterlaufen. Auch fĂŒr die rund 510 Arbeitnehmer der RENA GmbH in Deutschland Ă€ndert sich aktuell nichts. "Alle ArbeitsverhĂ€ltnisse bestehen mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten unverĂ€ndert weiter", betonte Gutekunst gestern bei einer Mitarbeiterversammlung in GĂŒtenbach.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2