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Allgemein | 24 Januar 2007

Weiterer Siemens-Finanzvorstand belastet

Nach Informationen des Wall Street Journal sollen zwei Hauptverdächtige im Siemens-Schmiergeldskandal nun auch den derzeitigen Finanzchef von Siemens, Joe Kaeser, belastet haben.
Der amtierende Finanzchef habe von den Schmiergeldzahlungen seit Jahren gewusst, behaupten die Verdächtigen. Dabei soll es sich um die früheren Siemens-Manager Michael Kutschenreuter und Reinhard Siekaczek handeln, die im vergangenen Jahr im Zuge der Ermittlungen gegen Siemens vorübergehend festgenommen worden waren.
Die Vorwürfe gegen Kaeser wurde zwei Tage vor der Hauptversammlung von Siemens bekannt. Kaeser gilt zudem als einer der engsten Vertrauten von Kleinfeld. Sollten sich die Vorwürfe gegen Kaeser erhärten, käme auch Kleinfeld zunehmend unter Druck. Der gesamten Führungsspitze von Siemens wird vorgeworfen, sich zu wenig um die Bekämpfung der Korruption im Unternehmen gekümmert zu haben.
Gleichzeitig wurden Vorwürfe gegen den Siemens-Vorstand Rudi Lamprecht und den heutigen T-Systems-Chef Lothar Pauly erhoben. Einer der Verdächtigen habe erklärt, dass Lamprecht und Pauly, der bis Ende 2005 für die Siemens-Sparte Com zuständig war, mindestens seit Anfang 2005 von den schwarzen Kassen gewusst hätten.
Siemens wies die Vorwürfe unterdessen zurück.

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