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© rob hill dreamstime.com Elektronikproduktion | 24 MĂ€rz 2014

LPKF steigert Umsatz und Gewinn

FĂŒr den Spezialmaschinenbauer LPKF verlief das Jahr 2013 sehr erfolgreich. Der niedersĂ€chsische Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (115,1 Mio. EUR) um 13 Prozent auf 129,7 Mio. EUR.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 23,2 Mio. EUR ebenfalls ĂŒber dem Vorjahreswert von 20,4 Mio. EUR. Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent. Die EBIT-Marge liegt mit 17,9 Prozent im Branchenvergleich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Damit wurden die Ziele fĂŒr das Jahr 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT voll erreicht. Das Wachstum 2013 wurde zu einem großen Teil von einem sehr starken GeschĂ€ft mit Systemen zur Laser-Direktstrukturierung (LDS) getragen. Eine besondere Rolle spielte dabei SĂŒdkorea. Nachdem sich dort die grĂ¶ĂŸten Elektronikkonzerne erst in der jĂŒngeren Vergangenheit fĂŒr den Einsatz der LDS-Technologie entschieden hatten, zog die Nachfrage 2013 stark an. „Praktisch alle namhaften Smartphone-Hersteller weltweit setzen mittlerweile LDS-Technologie made in Niedersachsen ein“, sagt Dr. Ingo Bretthauer, Vorstandsvorsitzender von LPKF. Auch die Bereiche Rapid Prototyping und Kunststoffschweißen entwickelten sich positiv und trugen zum Umsatzwachstum bei. Der Umsatz im SolargeschĂ€ft war 2013 erwartungsgemĂ€ĂŸ rĂŒcklĂ€ufig, weil ein Großauftrag aus dem Jahr 2011 planmĂ€ĂŸig abgearbeitet wurde. Ein neuer Auftrag mit einem Volumen von 15 Mio. EUR im ersten Quartal 2014 ist ein positives Signal fĂŒr das LPKF-SolargeschĂ€ft. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit 17,7 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 34,3 Mio. EUR. Im Vorjahr lag der Auftragsbestand durch GroßauftrĂ€ge am Jahresende relativ hoch. Der Auftragseingang erreichte mit 113,1 Mio. EUR fast das Niveau des Vorjahres (124,1 Mio. EUR). Trotz eines eher verhaltenen Starts in das laufende GeschĂ€ftsjahr blickt LPKF optimistisch in die Zukunft. Der Trend der Miniaturisierung und Funktionsverdichtung in elektronischen GerĂ€ten bietet immer neue Möglichkeiten fĂŒr das PrĂ€zisionswerkzeug Laser und die Lasertechnik entwickelt sich rasant weiter. Auch im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr hat LPKF rund 10 Prozent des Umsatzes in die Entwicklung neuer Lasertechnologien investiert. Die Dynamik dieser Trends trĂ€gt den Erfolg von LPKF. Insgesamt bestĂ€tigt der Vorstand seine Prognose und erwartet fĂŒr den LPKF-Konzern bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur einen Umsatz von 132 – 140 Mio. EUR fĂŒr 2014. Die EBIT-Marge sollte 2014 zwischen 15 und 17 Prozent liegen. FĂŒr die GeschĂ€ftsjahre 2015 und 2016 rechnet der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich rund 10 Prozent pro Jahr und einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 Prozent. Vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisse in 2013 und der guten Perspektiven fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 5. Juni 2014 eine Dividende von 0,25 EUR je Aktie vorzuschlagen, das entspricht unter BerĂŒcksichtigung einer stattgefundenen Kapitalerhöhung exakt der Dividende, die im Vorjahr gezahlt wurde.
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-1