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© Apple (nur zu Illustrationszwecken) Elektronikproduktion | 19 MĂ€rz 2014

Apple und der Mitläufer-Effekt

Viel ist ĂŒber den Erfolg (und den möglicherweise baldigen) Untergang des Elektronik-Riesen Apple gesagt worden. Mit dem GerĂŒcht, dass Apple FertigungsauftrĂ€ge fĂŒr 90 Millionen iPhones der nĂ€chsten Generation vergeben haben soll ... mal sehen, wer profitieren kann.
Eine naheliegende Wahl wird hier Foxconn sein. Das Unternehmen ist der Hauptfertigungspartner fĂŒr Apple und - so wird gemunkelt - soll eben jene 90 Millionen an glĂ€nzenden neuen iPhone6 produzieren. Nicht zu vergessen all die iPhone5 und iPhone5c/s (plus iPhone4, etc.), welche auch noch von den ProduktionsbĂ€ndern fallen. GrundsĂ€tzlich gesehen ist Foxconn in allem. Dann gibt es Jabil Circuits. Der EMS-Dienstleister produziert elektronische Komponenten und GehĂ€usen fĂŒr iPhone GerĂ€te. Und - wenn man einen Blick auf die jĂŒngsten GeschĂ€ftszahlen wirft - dann ist das Unternehmen vom Erfolg des Cupertino-Riesen mehr als abhĂ€ngig. Als grĂ¶ĂŸter Kunde hat Apple das Wohlbefinden von Jabil in seinen HĂ€nden. Wenn prognostizierte Marktzahlen fĂŒr Smartphone VerkĂ€ufe sich als richtig herausstellen, sollte auch Jabil wieder bessere Zahlen vorstellen. AT&S hat Leiterplatten fĂŒr die meisten (wenn nicht alle) iPhones dort draußen beigesteuert. Daran scheint sich in nĂ€chster Zukunft auch nichts zu Ă€ndern. Daher ist anzunehmen, dass der österreichische Hersteller auch weiterhin (zumindest in diesem Segment) auf der Sonnenseite zu finden sein wird. Jedes ComputergerĂ€t braucht DRAM Memory und Apple-GerĂ€te sind da nicht anders. Marktforscher Trefis schĂ€tzt, dass Apple rund 80% der Elpida FertigungskapazitĂ€t fĂŒr Mobile DRAM nutzt. Das Unternehmen - heute ein Teil von Micron Technology - lieferte LPDDR2 und LPDDR3 Speichermodule fĂŒr das iPhone 5s und 5c. Nun hat Micron das Sampling seiner neu entwickelten LPDDR4 Module angekĂŒndigt. Wenn Apple bei seiner GeschĂ€ftsstrategie bleibt (und bei bewĂ€hrten GeschĂ€ftspartnern bleibt), dann werden wir bei den verschiedenen Teardowns (die der MarkteinfĂŒhrung des iPhone6 unweigerlich folgen werden) auch diese Module sehen. Und damit sollte auch Micron ein Gewinner sein. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es gibt viele Unternehmen, die ein StĂŒck vom Apple-Erfolg haben wollen. Schließlich sind die Namen von den 200 wichtigsten Lieferanten auf Apples Webseite zu finden. Deshalb wurde eine Auswahl getroffen. Sinnvoll - wie ich meine.
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-2