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© mirusiek dreamstime.com Elektronikproduktion | 18 März 2014

Wacker und China einigen sich

Die Wacker Chemie AG und das Wirtschaftsministerium der Volksrepublik China (MOFCOM) haben sich auf eine einvernehmliche Regelung für nach China exportiertes Polysilicium verständigt.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Peking unterzeichnet. Demnach hat sich WACKER verpflichtet, an seinen europäischen Produktionsstätten hergestelltes Polysilicium in China nicht unter einem bestimmten Mindestpreis zu verkaufen. Im Gegenzug verzichtet MOFCOM auf die Erhebung von Antidumping- und Antisubventionszöllen auf dieses Material. Die Übereinkunft tritt zum 1. Mai 2014 in Kraft und läuft bis Ende April 2016. Entsprechende Regelungen stellen sicher, dass der Münchner Chemiekonzern das von ihm hergestellte Polysilicium auch in Zukunft zu marktkonformen Konditionen in China anbieten kann. WACKER und MOFCOM haben sich darauf verständigt, die genauen Inhalte und Details der Vereinbarung vertraulich zu behandeln. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, bestehende Differenzen über die Preise unserer Polysiliciumexporte nach China einvernehmlich im Dialog zu lösen“, sagte WACKER-Vorstandschef Rudolf Staudigl in einer ersten Reaktion. „Die gefundene Regelung ist im besten Interesse sowohl von WACKER als auch der chinesischen Solarindustrie. Wir können damit unser qualitativ hochwertiges Material, das unsere chinesischen Kunden benötigen, um Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad zu fertigen, weiter zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Diese Vereinbarung ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass unterschiedliche Auffassungen in Handelsfragen durch konstruktive und vertrauensvolle Gespräche und Verhandlungen zu guten Lösungen geführt werden können.“
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-2