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Elektronikproduktion | 22 Januar 2007

Mittlerweile 60 Beschuldigte in der Siemens-Affäre?

Wie das Nachrichtenmagazin 'Focus' berichtet, soll sich in der Korruptionsaffäre bei Siemens die Zahl der Beschuldigten inzwischen auf 60 erhöht haben. Alleine seit Dezember sollen zehn Verdächtige hinzugekommen sein. Die Staatsanwaltschaft dementiert dies, nennt aber keine Zahlen.
Hierzu gehört auch der ehemalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger, der vergangene Woche drei Tage lang von der Staatsanwaltschaft vernommen wurde. Nach anfänglichem Schweigen soll er umfangreiche Angaben zur Sache gemacht haben.

Auf der in dieser Woche stattfindenden Hauptversammlung wollen Aktionärsvertreter wegen der Affäre nun neben dem Vorstand auch dem Kontrollgremium möglicherweise die Entlastung verweigern.

Der ehemalige Siemens-Zentralvorstand Thomas Ganswindt ist wegen des Schwarzgeld-Skandals als Chef der Luxemburger Elster Group zurückgetreten. Laut Elster meine Thomas Ganswindt, dass er seiner Rolle bei dem Unternehmen nicht im vollen Maße nachkommen könne, solange die Ermittlungen zu seinem früheren Berufsleben bei Siemens andauerten. Erst im September hatte Ganswindt Siemens verlassen, um an die Spitze des luxemburgischen Unternehmens zu wechseln.

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