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© photong dreamstime.com Elektronikproduktion | 22 Januar 2007

Neuer Rückschlag für BenQ Mobile

Die Hamburger Bacoc-Gruppe hat nach einer Sprecherin des Insolvenzverwalters mitgeteilt, dass sie nicht wie angekündigt am letzten Freitag ein Angebot für die Übernahme von BenQ Mobile vorlegen könne.
Angeblich sind die Offerte und der Finanzierungsnachweis nicht fertig geworden. Bacoc verfolge aber den Plan weiter. Der Insolvenzverwalter Prager betont allerdings, dass mit jedem Tag, der verstreiche, eine Rettung unwahrscheinlicher werde.
Die deutsch-amerikanische Investorengruppe um den Ex-Daimler-Benz-Manager Hans-Jörg Beha hat mittlerweile ihr Angebot zur Übernahme zurückgezogen. Begründet wurde dies damit, dass wichtige Mitarbeiter inzwischen BenQ Mobile verlassen hätten, wesentliche Vertriebsrechte nicht eingeräumt worden seien und der Verkauf von BenQ-Eigentum bereits begonnen habe.
Siemens hat sich mittlerweile mit der taiwanesischen BenQ über Garantieleistungen für die Handys geeinigt. BenQ habe die B2X Care Solutions GmbH mit dem Service für Handys beider Marken beauftragt, teilte die Siemens AG am Freitag mit. Vertriebspartner und Endkunden könnten damit weiterhin die bisherigen Kanäle für Reklamationen in Anspruch nehmen. Die B2X Care Solutions ist als Nachfolger des ebenfalls insolventen Dienstleisters Inservio für die Steuerung des Service für die Mobilfunkgeräte zuständig. Es seien aber keine Firmenwerte oder Mitarbeiter von Inservio übernommen worden, sagte ein B2X-Sprecher.
Die Handy-Reparaturwerkstatt von Inservio in Bocholt wurde inzwischen von der Firma ComBase aus dem bayerischen Karlstein übernommen, die als Dienstleister Reparaturaufträge für B2X Care Solutions abwickelt.
Die Kosten für die Fortführung der Garantieleistungen werden laut Siemens durch die ursprünglich noch im Dezember fällige Rate an BenQ Corp. gedeckt.

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