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Allgemein | 19 Januar 2007

China exportiert erstmals mehr Elektronik als Deutschland

Nach vorlĂ€ufigen Ergebnissen des bfai hat China 2006 den bisherigen Weltspitzenreiter Deutschland bei Elektrotechnikausfuhren ĂŒberholt. Exportschlager sind beispielsweise Batterien und elektrische Handwerkzeuge.
„Hohe StĂŒckzahlen und geringe Margen – mit dieser Strategie haben sich die Chinesen vor allem bei technisch weniger anspruchsvollen Produkten innerhalb kurzer Zeit an die Weltspitze vorgearbeitet“, sagt Dr. Gerd Herx, Direktor der Bundesagentur fĂŒr Außenwirtschaft (bfai).
Am erfolgreichsten ist das Land bei HaushaltsgerĂ€ten, von denen schon im Jahr 2005 Waren im Wert von ĂŒber 13 Mrd. US-$ vor allem nach Japan, in die USA und nach Europa verkauft wurden. Vielen Verbrauchern dĂŒrfte dabei gar nicht klar sein, wo ihr Wasserkocher, Waffeleisen, Mikrowelle oder KĂŒhlschrank herkommt, denn auf den Produkten prangen oft die Namen westlicher Unternehmen. China liefert aber auch immer mehr elektromedizinische GerĂ€te und Systeme.
Insgesamt zeichnet sich allerdings ein Wandel ab. Anstatt No-Name-Erzeugnissen oder Auftragsfertigung wollen viele chinesische Unternehmen in höherwertige Marktsegmente vordringen und eigene Marken etablieren. Dazu wird gezielt in die Weiterentwicklung der Produkte, in neue Technologien oder Designzentren in den USA oder Europa investiert. FĂŒr westliche Hersteller bedeutet dies zunehmende Konkurrenz aus China auch im mittleren Preissegment.
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