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© grzegorz kula dreamstime.com Analysen | 21 Februar 2014

Neue Halbleitertechnologien ermöglichen innovative Applikationen

Laut der neuen Roland Berger-Studie "Opportunities and challenges beyond Moore's Law" müssen Firmen nicht unbedingt dem bekannten Moore´schen Gesetz folgen, um auf dem Halbleitermarkt erfolgreich zu sein.
Nach diesem Gesetz verdoppelt die Industrie die Zahl der Transistoren pro Flächeneinheit auf einem Computerchip alle 18 bis 24 Monate – und das bei den gleichen Kosten pro Fläche. Dazu sind jedoch hohe Investitionen nötig, die oft durch staatliche Beihilfen gefördert werden. Deshalb hat sich der Schwerpunkt dieses Geschäftsmodells immer stärker nach Asien verschoben.

Die Alternative für die Halbleiterindustrie aus Europa und Japan liegt nach Ansicht der Experten in neuen Generationen von Computerchips, die ein breiteres Anwendungsspektrum bieten. Dieser Bereich, der heute schon rund 40 Prozent des Halbleitermarkts ausmacht, wächst doppelt so schnell wie der klassische Massenmarkt.

"Innovationen, etwa in der mobilen Kommunikation, in der Automobilbranche oder im Bereich der Erneuerbaren Energien haben die Nachfrage nach Halbleitern mit besonderen Eigenschaften erhöht", erläutert Michael Alexander, Senior Advisor von Roland Berger Strategy Consultants. "Dort erwarten wir auch künftig großes Wachstumspotenzial wegen der starken Verbreitung von neuen, mobilen Geräten und energiesparenden Produkten sowie der Speicherung großer Datenmengen."

Insgesamt erwarten die Experten eine weitere Konsolidierung des internationalen Halbleitermarktes. Heute generieren die fünf Top-Unternehmen der Branche bis zu 40 Prozent des gesamten Marktumsatzes. "Immer mehr kleinere Anbieter werden in den kommenden Jahren in finanzielle Notlage geraten, weil ihre Profitabilität immer stärker schrumpft", prognostiziert Martin Eisenhut, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. Dabei sollten Branchenunternehmen darauf achten, dass die Gesamtkapitalrendite, der so genannte "Return on Invested Capital" (ROIC), über einen konjunkturellen Zyklus der Branche über 10 Prozent liegt.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2