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Fertigungsanlagen | 16 Januar 2007

LPKF steigt in Solartechnik ein

Die LPKF Laser & Electronics AG aus Garbsen verkauft jetzt Laseranlagen zur DĂŒnnschichtstrukturierung von Solarzellen und engagiert sich damit erstmals im dynamisch wachsenden Markt der Photovoltaik. Erste AuftrĂ€ge liegen bereits vor.
Die Systeme werden in enger Zusammenarbeit mit der Konzerntochter LPKF Motion & Control in Suhl entwickelt und unter dem Namen LPKFSolar verkauft.
DĂŒnnschichtsolarzellen entstehen durch Abscheiden mehrerer Mikrometer dĂŒnner Schichten auf großen GlastrĂ€gern oder auf Folien. Die einzelnen Schichten werden mit den Laseranlagen LPKFSolar strukturiert. Dieser Prozessschritt erfordert gleichzeitig höchste PrĂ€zision und Geschwindigkeit. Es werden bis zu drei Laserstrukturierungen im Produktionsdurchlauf eingesetzt. Mittelfristige Prognosen gehen davon aus, dass DĂŒnnschichtsolarzellen mehr als 20% des wachsenden Solarzellenmarktes abdecken werden.
„LPKF ist prĂ€destiniert fĂŒr die Entwicklung solcher Systeme, weil wir Kompetenzen in der Lasertechnik, der Lasermaterialbearbeitung und der Antriebstechnik vereinen und ĂŒber langjĂ€hrige Erfahrung bei der Produktion von Laseranlagen fĂŒr die großflĂ€chige Mikrobearbeitung verfĂŒgen,“ erklĂ€rt Dr. Marc HĂŒske, Produktmanager Solar bei LPKF.
Der Konzern will mit diesem Schritt die AbhÀngigkeit von den Zyklen des Elektronikmarktes weiter verringern.
Die LPKF Laser & Electronics AG entwickelt System- und Prozesslösungen vorwiegend fĂŒr die Elektronik- und Automobilzulieferindustrie. Das Unternehmen ist WeltmarktfĂŒhrer bei LaborgerĂ€ten zum Leiterplatten-Prototyping und bei Laserschneidanlagen fĂŒr Druckschablonen. Weltweit beschĂ€ftigt der Konzern zirka 260 Mitarbeiter.
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