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Elektronikproduktion | 15 Januar 2007

Staatsanwalt ermittelt gegen weiteren Ex-Vorstand von Siemens

Im Siemens-Schmiergeldskandal ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt auch gegen Ex-Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger. Er steht im Verdacht, von den schwarzen Kassen des Konzerns gewusst und dubiose Zahlungen gedeckt zu haben.
Neubürger wäre nach Thomas Ganswindt, der zwischenzeitlich in Untersuchungshaft saß, der zweite frühere Zentralvorstand, der unter Verdacht steht. Der enge Vertraute des früheren Konzernchefs und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich von Pierer galt lange als möglicher Nachfolger Pierers. Im vergangenen Frühjahr verließ er überraschend den Siemens-Konzern.
Mehrere Manager und Angestellte von Siemens hätten Neubürger im Dezember schwer belastet. Sie hätten bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt, er sei als Finanzvorstand frühzeitig über schwarze Kassen informiert gewesen und habe versucht, fragwürdige Zahlungsvorgänge zu vertuschen. Neubürger habe daraufhin gesagt, er habe von den Korruptionsfällen im Unternehmensbereich Telekommunikation (Com) als Mitglied des Konzernsvorstandes nichts gewusst.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2