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Allgemein | 09 Januar 2007

USA bremst Siemens Nokia Joint Venture

Das Gemeinschaftsunternehmen NSN von Nokia und Siemens hat erneut mit Startproblemen zu kämpfen. Nach den Verzögerungen durch die Korruptionsaffäre bei Siemens fordert die US-Regierung eine sogenannte Beschwichtigungserklärung vor der Zusammenführung der beiden Unternehmensbereiche.
Nach einem Bericht der "Financial Times" fordert die US-Regierung von Siemens und Nokia eine sogenannte Beschwichtigungserklärung für das geplante Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN).
Das Committee on Foreign Investment in the US (CFIUS) habe NSN wegen der derzeit laufenden Untersuchungen Sicherheitsverpflichtungen erteilt.
In Beschwichtigungserklärungen sind Bedingungen festgelegt, die Unternehmen erfüllen müssen, um regulatorische Freigaben zu erlangen. Im vorliegenden Fall hätten die US-Behörden festgelegt, dass jede geschäftliche Transaktion von NSN mit seinem kanadischen Konkurrenten Nortel zu einer langwierigen Untersuchung führen werde.
Siemens und Nokia wollen im ersten Quartal ihre Geschäfte mit Telefonnetzausrüstung zusammenführen. Der Start des Gemeinschaftsunternehmens war bereits wegen der Siemens-Schwarzgeldaffäre verschoben worden. Ursprünglich sollte NSN seine Arbeit zum Jahresbeginn aufnehmen.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2