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© luchschen dreamstime.com Analysen | 17 Oktober 2013

Intel tritt bei Quartalszahlen auf der Stelle

Der schwache PC-Markt macht dem weltgrößten Chiphersteller Intel weiterhin zu schaffen. Im dritten Quartal stagnierten Umsatz und Gewinn auf Vorjahresniveau.

Während das Geschäft mit Chips für Rechenzentren zulegte, sanken die Erlöse im PC-Bereich erneut. Angesichts des schwierigen Marktumfeldes sei das Quartal aber zufriedenstellend verlaufen, sagte der neue Konzernchef Brian Krzanich. Der Quartalsumsatz legte im Jahresvergleich um weniger als 0,2 Prozent auf 13,48 Milliarden Dollar (9,96 Mrd Euro) zu. Beim Gewinn gab es ein Minus von 0,7 Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Chips für klassische Notebooks und Desktop-Rechner sind nach wie vor die tragende Säule des Intel-Geschäfts. Der PC-Markt schrumpfte zuletzt aber um fast ein Zehntel. Als Folge fiel auch der Umsatz des entsprechenden Geschäftsbereichs bei Intel im vergangenen Quartal um 3,5 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Krzanich, der im Mai Paul Otellini an der Spitze des Unternehmens abgelöst hatte, versucht verstärkt, Intel unabhängiger vom PC-Geschäft zu machen. Das Unternehmen investiert derzeit massiv in neue Geschäftsbereiche wie etwa intelligente Stromnetze, Medizintechnik, Automobil-Vernetzung, Kassensysteme und das Internet der Dinge. In diesem Bereich verzeichne Intel bereits "gutes Wachstum", sagte Lamprechter. Der entsprechende Geschäftsbereich wies mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro dennoch ein Minus von 9,3 Prozent im Jahresvergleich aus. Dies sei aber unter anderem der so gut wie nicht mehr existenten Gerätekategorie der Netbooks geschuldet, sagte Lamprechter. "Vor einem Jahr haben die Netbooks noch 10 Prozent des PC-Marktes ausgemacht." Heute seien sie quasi vom Markt verschwunden.
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