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Allgemein | 08 Januar 2007

Siemens engagiert ehemaligen Oberstaatsanwalt

Der Siemens-Konzern will künftig der Korruption einen Riegel vorschieben und hat mit dem ehemaligen Strafermittler Daniel Noa einen Experten zu diesem Thema eingestellt. Noa soll das interne Kontrollsystem bei Siemens ausbauen.
Daniel Noa hat zum 1. Januar das Amt des Chief Compliance Officers bei Siemens übernommen. Er soll den Ausbau einer Anti-Korruptionsabteilung leiten und als zentraler Ansprechpartner für die Münchner Staatsanwaltschaft bei der Untersuchung des derzeitigen Korruptionsskandals fungieren. Noa war mehr als 20 Jahre u.a. als Oberstaatsanwalt in Stuttgart im Bereich der Schwerpunktermittlung von Wirtschaftskriminalität tätig. Zudem hat er die Anti-Korruptionsabteilung bei der Treuhandanstalt Berlin mit aufgebaut.
Bereits im November hatte Siemens einen externen Ombudsmann eingesetzt, an den sich Mitarbeiter vertraulich wenden sollen, wenn sie Verstöße gegen interne Regeln feststellen.
Darüber hinaus hat Siemens die Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton LLP für Untersuchungen und den amerikanischen Antikorruptionsspezialisten Michael Hershman als Berater für den Vorstand angeheuert.

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