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© nomadsoul1 dreamstime.com Elektronikproduktion | 17 September 2013

Loewe: 150 müssen gehen

Das Interesse potenzieller Investoren an der Loewe AG ist groß. Das Unternehmen steht zurzeit in Verhandlungen mit zehn potenziellen Investoren, die ernsthaftes und langfristiges Interesse an einem Investment in Loewe formuliert haben.
‚ÄěDas gro√üe Interesse beruht einerseits auf dem Vertrauen des Marktes in die Marke per se sowie auf unserem Konzept der Neuausrichtung in Richtung ‚ÄěDigital Lifestyle“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Loewe AG, Matthias Harsch. ‚ÄěWir nehmen uns f√ľr die Investorensuche die notwendige Zeit, bis wir den richtigen Partner gefunden haben und konzentrieren uns dabei nunmehr auf einige wenige, besonders zukunftstr√§chtige und erfolgversprechende Angebote.“

Laut Finanzvorstand Rolf Rickmeyer zeigen sowohl die begleitenden Banken als auch die Bayerische Staatsregierung weiterhin die Bereitschaft, die Restrukturierung von Loewe im Zuge des Einstiegs eines Investors konstruktiv zu begleiten.

Unterdessen steht der Restrukturierungsprozess von Loewe vor dem Abschluss. √úber die bereits geschlossene strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Hisense hinaus wurden abschlie√üende Ma√ünahmen zur Anpassung der Kostenstruktur ergriffen. Das erfordert auch einen weiteren Personalabbau um rund 150 Mitarbeiter. Damit ist das Unternehmen grundlegend restrukturiert und vorbereitet f√ľr den Einstieg eines neuen Investors.

‚ÄěSo sehr ich die K√ľndigungen auch bedauere, eine positive Ergebnisprognose f√ľr das Jahr 2014 ist die wesentliche Voraussetzung f√ľr den Einstieg eines Investors und damit f√ľr den Erhalt des gesamten Unternehmens“, betont Matthias Harsch. ‚ÄěEs ist aber unser Ziel, den Personalabbau m√∂glichst sozialvertr√§glich umzusetzen.“
Im Rahmen der Restrukturierung hat Loewe seine Marken- und Produktstrategie √ľberarbeitet und neu ausgerichtet. Kern des Ver√§nderungsprozesses ist der Wandel ‚Äěvom TV-Produzenten zum Systemanbieter einer Entertainment-Plattform“. Dies vor dem Hintergrund einer sich stark ver√§ndernden Medienlandschaft. ‚ÄěLineares Fernsehen, Internet, Video-on-Demand Services und eigens erstellter Content verschmelzen zu einem Entertainment-Angebot, was es in Zukunft einfach zu managen gilt“, sagt Harsch. ‚ÄěWir werden uns daher zum f√ľhrenden Premium-Anbieter von Smart-Home-Entertainment L√∂sungen entwickeln.“
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1