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Allgemein | 03 Januar 2007

Siemens-Manager erhielt Haftverschonung über die Weihnachtsfeiertage

Nach umfassenden Aussagen erhielten Ganswindt und vier weitere Beschuldigte über die Feiertage Haftverschonung. Indes kommen immer neue Detail an das Tageslicht.
So soll ein Manager des Technologiekonzerns Siemens einem Medienbericht zufolge einem EU-Mitarbeiter eine britische Luxuslimousine versprochen haben. In einem mutmaßlichen Korruptionsfall um ein von der EU finanziertes Kraftwerk in Serbien soll neben Bargeld auch eine Limousine der Marke Jaguar als Gegenleistung vereinbart worden sein. Ein ehemaliger EU-Projektmanager soll von Mitarbeitern der Siemens Kraftwerkssparte Power Generation sowie der Duisburger Firma Lurgi Lentjes Service (LLS) bestochen worden sein, um einen Kraftwerksauftrag in Serbien im Wert von rund 50 Millionen Euro zu erhalten. Die beteiligten bestreiten dies allerdings.
Auch Siemens-Chef Kleinfeld wusste anscheinend seit Januar von einem verdächtigen Konto in der Schweiz. Von dieser Schweizer Bankverbindung habe er im Zuge unternehmensinterner Ermittlungen erfahren, sagte der Siemens-Chef. Als die Staatsanwaltschaft Mitte November dann Siemens-Büros durchsuchte, sei er davon ausgegangen, es handle sich um Ermittlungen in diesem Zusammenhang.
Die angeblichen Praktiken bei Siemens seien nicht normales Geschäftsgebaren sondern kriminelle Handlungen gewesen, sagte Kleinfeld der "Financial Times".

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