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© rob hill dreamstime.com Elektronikproduktion | 05 August 2013

Aufschwung lässt weiter auf sich warten

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Juni 2013 um real fĂŒnf Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Das InlandsgeschÀft sank um vier Prozent, das AuslandsgeschÀft um sechs Prozent, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt mit.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich April bis Juni 2013 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um ein Prozent. Die InlandsauftrÀge lagen bei minus vier Prozent, die AuslandsauftrÀge bei plus einem Prozent.

FĂŒr das erste Halbjahr (Januar bis Juni 2013) ergibt sich insgesamt ein Minus von einem Prozent. Die InlandsauftrĂ€ge lagen bei minus sechs Prozent, die AuslandauftrĂ€ge bei plus ein Prozent.

„Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau muss sich weiter in Geduld ĂŒben. Der Juni schloss nach einem Halbjahr ohne nennenswerte Impulse mit einem Minus der AuftragseingĂ€nge ab. Die Inlandsorders sind letztlich Spiegelbild der insgesamt unbefriedigenden InvestitionstĂ€tigkeit in Deutschland. EnttĂ€uschend verliefen wieder einmal die Maschinenbestellungen aus den Euro-PartnerlĂ€ndern. Von einer wirtschaftlichen Stabilisierung der Euro-Zone zu reden, fĂ€llt aus Sicht der InvestitionsgĂŒterhersteller angesichts eines zweistelligen RĂŒckgangs (-19 Prozent) weiterhin schwer. Und auch die zaghaften Impulse der verbleibenden Weltwirtschaft schafften es noch nicht, die Nachfrage aus dem Nicht-Euro-Raum ins Plus zu ziehen (minus zwei Prozent)", kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
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