Anzeige
Anzeige
Anzeige
© ermess dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 Juni 2013

Tridonic schließt Werke in Steiermark und Australien

Tridonic, die Marke f√ľr Lichtkomponenten innerhalb der Zumtobel Gruppe, steigt mit Wirkung zum 30.12.2013 aus der Produktion und dem Vertrieb mit magnetischen Vorschaltger√§ten und Transformatoren aus.
Mit einem Ma√ünahmenplan zieht das Unternehmen die notwendigen Konsequenzen aus der EU-weiten Beschr√§nkung der ineffizienten Magnetik-Technologie ab dem Jahr 2017. Von dem Magnetik-Ausstieg betroffen sind zwei Produktionsstandorte, das Werk F√ľrstenfeld in der Steiermark mit 102 Mitarbeitern und die Magnetik-Produktion in Melbourne, Australien, mit derzeit 49 Mitarbeitern.

Das Werk in F√ľrstenfeld wird geschlossen.

Die Tridonic Gesch√§ftsleitung wird nun in enger Abstimmung mit den Betriebsr√§ten einen Sozialplan f√ľr die betroffenen Mitarbeiter ausarbeiten.

Als Alternative zur Schlie√üung zum 30.12.2013 werden f√ľr das Werk in Melbourne derzeit intensive Verkaufsgespr√§che mit einem m√∂glichen Investor gef√ľhrt, der im Fall einer √úbernahme einen Gro√üteil der Mitarbeiter weiterbesch√§ftigen w√ľrde. Eine Entscheidung dazu steht zum heutigen Zeitpunkt noch aus.

‚ÄěWir wissen seit Jahren, dass eines Tages der Ausstieg aus der Magnetik-Technologie kommen wird. In unserem Bestreben, Tridonic in dieser entscheidenden Phase des Technologiewandels hin zu LED zukunftssicher aufzustellen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, in einem koordinierten Ansatz aus dem Magnetik-Gesch√§ft auszusteigen. Nat√ľrlich bedauern wir diesen Schritt mit Blick auf die betroffenen Mitarbeiter. Sie haben √ľber viele Jahre hinweg mit ihrem Engagement zum Erfolg von Tridonic beigetragen. Daf√ľr danken wir ihnen sehr und versichern, dass wir unsere Verantwortung ihnen gegen√ľber vollumf√§nglich wahrnehmen werden“, sagt Tridonic CEO Alfred Felder.

Der kontinuierliche R√ľckgang der Magnetik-Technologie macht sich bereits seit Jahren bemerkbar: Zwischen den Gesch√§ftsjahren 2007/08 und 2012/13 ist der Umsatz mit magnetischen Vorschaltger√§ten um 60 Prozent zur√ľckgegangen.

Der Magnetik-Anteil am Umsatz der Tridonic lag im Gesch√§ftsjahr 2012/13 nur noch bei 9,4 Prozent (Jahresumsatz Tridonic GJ 2012/13: 377,7 Mio EUR). Aufgrund ihrer Energie-Ineffizienz hat die Europ√§ische Union im Rahmen der √Ėkodesign-Richtlinie ab 2017 den Verkauf von magnetischen Vorschaltger√§ten beschr√§nkt.
Weitere Nachrichten
2019.01.17 14:20 V11.11.0-2