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© luchschen dreamstime.com Elektronikproduktion | 05 Juni 2013

Photovoltaik-Maschinenbau lehnt Anti-Dumping-Maßnahmen ab

Die Europäische Kommission hat Schutzzölle in Höhe von knapp zwölf Prozent auf importierte chinesische Solarmodule und deren Kernkomponenten (i. e. Wafer und Solarzellen) erhoben.
Die Schutzzölle gelten zunächst für zwei Monate. In dieser Zeit soll eine Verhandlungslösung mit China gefunden werden. Wenn dies scheitert, werden voraussichtlich ab August Schutzzölle von bis zu 47,2 Prozent in Kraft treten. Dies geschah, obwohl mehrere Mitgliedstaaten, insbesondere Deutschland und Großbritannien, sich ausdrücklich dagegen ausgesprochen haben.

Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland lehnen diese Maßnahmen entschieden ab und befürchten eine Eskalation der gegenwärtigen Handelsstreitigkeiten.

„Wir wollen einen unnützen Handelskonflikt mit einem der wichtigsten Zielmärkte des Maschinenbaus vermeiden und haben uns bis zuletzt für diplomatischere Lösung in Brüssel engagiert", sagt Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer VDMA. Ferner führt er aus "Natürlich soll sich die Kommission für die Unternehmen in Europa einsetzen, insofern stimmen wir mit dem Ziel der Kommission überein. Leider wählt sie im konkreten Fall mit der Einführung von Schutzzöllen den falschen Weg."

Bei den verhängten Strafzöllen handelt es sich um vorläufige Maßnahmen. Die endgültige Entscheidung diesbezüglich wird vom Europäischen Rat Anfang Dezember 2013 getroffen.

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2018.08.20 15:56 V10.1.0-1