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© olgalis dreamstime.com Analysen | 05 Juni 2013

Jenoptik bekräftigt Prognose - Ausfall durch Hochwasser

Der Vorstand des Jenaer Technologiekonzerns Jenoptik rechnet nach Rekordergebnissen 2012 mit einer verhaltenen Entwicklung in diesem Jahr.
Dank der Internationalisierung des Konzerns werde Jenoptik aber weiter profitabel wachsen, sagte Vorstandschef Michael Mertin am Dienstag auf der Aktion√§rsversammlung in Weimar. Er bekr√§ftigte die Gesch√§ftsprognose. Angepeilt werde ein leichtes Umsatzplus von bis zu 5 Prozent bei einem Betriebsergebnis von 50 bis 55 Millionen Euro und damit etwa auf Vorjahresniveau. Wegen des Hochwassers hatte das Unternehmen seine Produktion in Jena zu Wochenbeginn f√ľr einen Tag eingestellt - 1100 Mitarbeiter blieben zu Hause.

Die Entscheidung sei vorsorglich getroffen worden, weil bef√ľrchtet wurde, dass durch das Saale-Hochwasser der Zugang zum Gewerbegebiet Jena-G√∂schwitz eingeschr√§nkt sei, hie√ü es am Rande der Hauptversammlung. Es gebe keine Hochwassersch√§den an den Jenoptik-Fabriken, sagte eine Unternehmenssprecherin. Seit Dienstag laufe die Produktion wieder normal. Um den Ausfall auszugleichen, w√ľrden Sonderregelungen getroffen.

Die Aktion√§re, zu der auch die Th√ľringer Industriebeteiligungsgesellschaft geh√∂rt, erhalten nach dem Beschluss der Hauptversammlung eine Dividende von 0,18 Euro nach 0,15 Euro. Jenoptik hatte 2012 bei einem √úberschuss von 50,2 Millionen Euro einen Umsatz von 585 Millionen Euro erwirtschaftet.

Im ersten Quartal bremste die schwächere Nachfrage der Halbleiterindustrie nach Lasern und optischen Systemen allerdings das Wachstum. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 132 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis sank von 11,6 Millionen auf 10,6 Millionen Euro. Mit Wachstumsimpulsen rechnet Jenoptik laut Mertin vor allem aus den USA und Asien.
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